Zusatzinformationen

Hilfe zur Pflege - stationär

Was ist Hilfe zur Pflege - stationär?

Die Hilfe zur Pflege ist Teil der Sozialhilfe und in den §§ 61 ff. SGB XII gesetzlich geregelt.

Es gilt ein genreller Vorrang der ambulanten häuslichen Pflege vor vollstationären Pflegeleistungen (§ 63 SGB XII).

Vollstationäre Pflege bedeutet die Unterbringung von Menschen in Alten- und Pflegeheimen.

Anspruchsberechtigt nach § 61 SGB XII sind Personen, die wegen einer körperlich, geistigen odder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtung des täglichen Lebens auf Dauer in erheblichen Umfang der Hilfe bedürfen.

Dies wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasssen bzw. Pflegekassen (MDK) der Krankenversicherung geprüft.

Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach § 18 SGB XI

Für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit müssen sich pflegeversicherte Personen oder deren Angehörige an die für Sie zuständige Krankenkassen bzw. Pflegekassen wenden. Dort wird vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) überprüft, ob eine Pflegebedürftigkeit und welche Stufe der Pflegebedürftigkeit vorliegt.

Die unterschiedlichen Pflegestufen werden im § 43 SGB XI geregelt. Es gibt 4 unterschiedliche Pflegestufen (Pflegestufen I, II, III, H).

Die Höhe der Gewährung der Hilfe zur Pflege- stationär durch den Sozialhilfeträger gem. SGB XII wird u. a. nach den Pflegestufen unterschieden.

Die Zuständigkeit

Der Wohnort (Landkreis) vor der Heimaufnahme des Betroffenen ist der zuständige Sozialhilfeträger.

Übersicht Pflegeheime

Eine aktuelle Übersicht über die Pflegeheime finden sie hier.