14.03.2017

Neuer Verbandsvorsteher beim Niederlausitzer Studieninstitut

Beim Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) wurde am Montag (13. März 2017) ein neuer ehrenamtlicher Verbandsvorsteher gewählt. Einstimmig fiel die Wahl von Seiten der Vertreter der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oder-Spree, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie der beiden kreisfreien Städte Cottbus und Frankfurt (Oder) auf Rolf Lindemann. Dieser hatte am 9. Februar 2017 sein Amt als neuer Landrat des Landkreises Oder-Spree angetreten.

Der im Jahre 1957 in Neustadt a. d. Weinstraße geborene Jurist kennt das im Jahre 1991 gegründete Niederlausitzer Studieninstitut bereits von Beginn an. So startete Rolf Lindemann seine Karriere im Jahre 1990 als Leiter des Rechtsamtes im damaligen Landkreis Beeskow. Zu dieser Zeit unterrichtete er als nebenamtlicher Dozent am NLSI und war zudem viele Jahre im Prüfungsausschuss tätig. In den Folgejahren übernahm er die Leitung verschiedener Dezernate beim Landkreis, bis er im Jahre 2010 Beigeordneter beim Landkreis Oder-Spree wurde. Dieses Amt übte er bis zu seiner Wahl als Landrat aus. „Ich freue mich über das von Seiten der Zweckverbandsmitglieder entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Rolf Lindemann. „Gerne werde ich mich dafür einsetzen, das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung weiter voranzubringen.“

Offiziell verabschiedet wurde am Montag auch der bisherige Verbandsvorsteher Landrat a. D. Manfred Zalenga. Seit dem Jahre 2002 leitete er als ehrenamtlicher Verbandsvorsteher die Geschicke des Niederlausitzer Studieninstituts. Nach dem damaligen Landrat des Landkreises Lübben, Wolfram Beck, und dem damaligen Landrat des Landkreises Oder-Spree, Dr. Jürgen Schröter, war er der dritte Verbandsvorsteher in der Historie des Instituts.

Das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung ist ein Zweckverband, der von fünf Landkreisen und zwei kreisfreien Städten getragen wird. Gemäß dem Gesetz über die kommunale Gemeinschaftsarbeit im Land Brandenburg (GKGBbg) können Städte, Gemeinden und Landkreise zur gemeinsamen Bewältigung von Aufgaben Zweckverbände gründen. Diese übernehmen anschließend die ihnen übertragenen Aufgaben selbständig. So bildet das Niederlausitzer Studieninstitut seit seiner Gründung das Personal der Kommunen in Südbrandenburg aus und stellt darüber hinaus sicher, dass ein umfassendes Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten bereitsteht. Besonders bewährt hat sich dabei in den fast 26 Jahren seines Bestehens, dass die Zweckverbandsmitglieder direkt Einfluss auf die Angebote ihres eigenen Studieninstituts nehmen können und somit stets auf maßgeschneiderte Fortbildungen und Seminarangebote zurückgreifen können.

Niederlausitzer Studieninstitut
für kommunale Verwaltung
Der Studienleiter