15.03.2017

Sparkasse Oder-Spree mit stabiler Entwicklung

Aufgaben und Erwartungen übererfüllt – trotz rückläufigem Zinsüberschuss

Niedrige Zinsen, ein moderates Wirtschaftswachstum und geringe Inflationsraten bildeten 2016 erneut die Rahmenbedingungen für die Geldpolitik im Euroraum. Die Sparkasse Oder-Spree hat trotz der allgemein bekannten Widrigkeiten ihren Spitzenplatz im Geschäftsgebiet verteidigt. Die Sparkasse konnte laut Vorstandschef Veit Kalinke im Geschäftsjahr 2016 an die guten Ergebnisse zurückliegender Jahre anknüpfen: „Der im vergangenen Jahr besonders deutliche Anstieg der Kundeneinlagen ist ein klares Bekenntnis unserer Kunden und zeigt das hohe Vertrauen in unsere Sparkasse.“

Kundeneinlagen wachsen um mehr als 100 Millionen Euro

Aufgrund der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase setzten die Kunden auf Geldanlagen mit variablen Laufzeiten. Auch in Zeiten der Null-Zins-Politik werde viel auf die hohe Kante gelegt. Die Spareinlagen waren nach wie vor die bevorzugte Geldanlage. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnen die gesamten Kundeneinlagen einen Zuwachs von 104 Millionen Euro auf über 2,4 Milliarden Euro. Auch beim Kundenkreditgeschäft können positive Entwicklungen vermeldet werden. Der Gesamtbestand der Forderungen an Kunden stieg auf 1,1 Milliarden Euro. Bei der Vergabe neuer Wohnungsbaufinanzierungen konzentrierte sich das Interesse vor allem auf Finanzierungsmittel mit langfristiger Zinsbindung.

Mit 827.000 Euro viele hundert Projekte gefördert

Die wichtigste Ertragsquelle der Sparkasse war nach wie vor der Zinsüberschuss, der sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht auf 57,4 Millionen Euro verringerte. Auch wenn dieser über dem Plan lag, wird er in den kommenden Jahren massiv unter Druck geraten. Umso wichtiger ist, dass sich die in der zurückliegenden Zeit eingeleiteten Maßnahmen beim Kostenmanagement bereits im guten Ergebnis der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen 2016 widerspiegeln. Mit einer Cost-Income-Ratio von 60 Prozent hat die Sparkasse Oder-Spree sehr solide gewirtschaftet. Auch deshalb konnte weiter in das eigene Filialnetz investiert werden und wird auch zukünftig die Digitalisierung nicht als Belastung, sondern als neue Chance betrachtet und weiter ausgebaut.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Sparkasse Oder-Spree insgesamt 827.000 Euro Spenden-, Sponsoring- und Mittel aus dem Ertrag des PS-Lotteriesparens für gemeinnützige Projekte und Initiativen in ihrem Geschäftsgebiet und damit für die Region zur Verfügung gestellt. Die darunter befindlichen Lotteriemittel beliefen sich auf rund 152.000 Euro. Die Sparkasse bedankt sich bei allen Kundinnen und Kunden, die mit dem Kauf von PS-Losen zu diesem Ergebnis beigetragen haben und damit das Gemeinwohl in der Region unterstützen. Die Stiftung der Sparkasse Oder-Spree bewilligte seit ihrer Gründung im Jahr 2004 83 Projektanträge und stellte über 316.000 Euro zur Verfügung.

Landrat Rolf Lindemann neuer Vorsitzender des Verwaltungsrates

Am Vortag der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Oder-Spree war der Landrat des Landkreises Oder-Spree, Rolf Lindemann, für sein neues Amt als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Oder-Spree verpflichtet worden. Lindemann tritt die Nachfolge des früheren Landrates Manfred Zalenga an, der den Vorsitz im Verwaltungsrat in den zurückliegenden gut 15 Jahren inne hatte.

Pressemitteilung Sparkasse Oder-Spree