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Allgemeine Informationen

Aktuelle Hinweise

Wegen des Coronavirus hat das kommunale Jobcenter PRO Arbeit des Landkreises Oder-Spree seit 17. März 2020 seinen Zugang für den Publikumsverkehr eingeschränkt. Weitere Informationen finden Sie in der nachfolgenden Bürgerinformation:

Zudem gelten bei der Erbringung von SGB II-Leistungen derzeit folgende Sonderregelungen:

  • Vermögen wird für die Dauer von sechs Monaten nur dann berücksichtigt, wenn es in erheblicher Höhe vorhanden ist (60.000 Euro für das erste zu berücksichtigende Haushaltsmitglied und 30.000 Euro für jedes weitere zu berücksichtigende Haushaltsmitglied). Sie müssen im Antrag erklären, ob erhebliches Vermögen vorhanden ist.
  • Die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung gelten für die Dauer von sechs Monaten als angemessen.
  • Diese erleichterten Zugangsbedingungen gelten bis zum 31. Dezember 2021.
  • Sofern über die Leistungen vorläufig entschieden wird, entscheidet das Jobcenter für Bewilligungzeiträume, die bis zum 31. März 2021 begonnen haben nur auf Antrag abschließend über den Leistungsanspruch.
  • Für Bewilligungszeiträume ab dem 1. April 2021 entscheidet das Jobcenter auch ohne gesonderten Antrag (wieder) abschließend, sofern die vorläufig gewährten Leistungen nicht dem tatsächlichen Leistungsanspruch entsprechen.

Beachten Sie unbedingt:

Endete Ihre aktuelle Leistungsbewilligung muss für eine Weiterbewilligung der Leistungen ein Folgeantrag gestelltwerden.Der Antrag kann für den laufenden Monat bis zum Monatsletzten (Eingang im Jobcenter) gestellt werden (Antragsrückwirkung auf den 1. des Monats, § 37 Absatz 2 SGB II). Alle Bezieher von Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II (mit oder ohne Erfordernis einen Folgeantrag zu stellen) sind weiterhin verpflichtet dem Jobcenter mitzuteilen, wenn Änderungen eintreten, die für die Berechnung der Leistungen relevant sind.

PRO Arbeit - kommunales Jobcenter Oder-Spree

Besondere Einrichtung nach § 6a SGB II

Der Landkreis Oder-Spree hatte sich 2004, als eine von 69 op­tierenden Kommunen, zur eigenständigen Betreuung von Ar­beitslosengeld II-Empfängern entschlossen.

Für die Umsetzung dieser Aufgabe wurde das kommunale Jobcenter als besondere Einrichtung gemäß § 6a SGB II mit den Geschäftsbereichen Finanzen, Grundsicherung für Arbeitsuchende und Regionaler Arbeits­markt/Integration gegründet.


Bürgernah werden leistungsberechtigte Bürger und Arbeitsu­chende sowie Ausbildungsuchende an den Standorten Fürsten­walde, Beeskow, Eisenhüttenstadt, und Erkner beraten.

Einzugsbereiche der Standorte / Regionalstellen


Als Ansprechpartner steht den Leistungsberechtigten an den je­weiligen Standorten für die Aktivierung und Eingliederung in den Arbeitsmarkt der Persönliche Ansprechpartner (PAp) und für die Leistungsgewährung der Leistungsrechner (LeiR) zur Verfü­gung. Jugendliche unter 25 Jahren werden zusätzlich von speziellen Ansprechpartnern des Teams der Ausbildungsberatung (AUBI) betreut.

Das Team Arbeitgeberservice unterstützt die Eingliederungsbemühungen von Leistungsberechtigten durch die Arbeitsvermittler (AV) sowie die Eingliederung von Rehabilitanden und Menschen mit Behinderung durch die Integrationsberater (IB). Außerdem bearbeitet der Arbeitgeberservice an allen fünf Standorten die Anträge zur Förderung von Arbeitgebern, führt das Bewerbungsmanagement durch und akquiriert Arbeitsplätze bei den regionalen und überregionalen Arbeitgebern.

Das Team Projektentwicklung, als Bestandteil des Geschäftsberei­ches Regionaler Arbeitsmarkt, plant, organisiert und überwacht die Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen des 2. Arbeitsmarktes, die Ausschreibungen von Qualifizierungsmaßnahmen und Ausbildungsplätzen für benachteiligte Jugendliche und den Einkauf von Eingliederungsmaßnahmen.