Zusatzinformationen

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine eigenständige soziale Leistung im Rahmen des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII). Es sichert den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung.

Antragsberechtigt sind Personen die die Altergrenze nach § 41 SGB XII erreicht haben und Personen ab Vollendung des 18.Lebensjahres die im Sinne des SGB VI voll erwerbsgemindert sind und bei denen es unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann. Sie müssen ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Die Leistung ist von der Bedürftigkeit des Antragsstellers abhängig. Einkommen und Vermögen des Berechtigten sowie seines nicht getrennt lebenden Ehegatten, Lebenspartner oder Partner in einer eheähnlichen Gemeinschaft, werden auf die Leistung angerechnet, d. h. der Anspruch wird gemindert.

* Die Zuständigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grundsicherungsbereiches richten sich nach den Anfangsbuchstaben des Nachnamens der Antragsteller und Leistungsempfänger.

Folgende Anlagen sind dem Antrag in Kopie beizufügen:

(bei Ehepaaren, Lebenspartnern, eheähnlichen Gemeinschaften bzw. zweitem Antragsteller sind von beiden die entsprechenden Nachweise einzureichen)

  • aktuellen Rentenbescheid
  • Nachweis Einkommen

  • Nachweis Vermögen (Sparbücher, Aktien, Wertpapiere, Festgeldkonten, Girokonten)

  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate (lückenlos)

  • Mietvertrag

  • bei Wohneigentum

    • Grundbuchauszug
    • Grundsteuerbescheid (A und B)
    • Wohnfläche in m²
    • Einnahmen aus Vermietung / Verpachtung
    • Kreditvertrag mit aktuellem Jahreskontoauszug
    • Bezugsfertigkeit des Hauses
    • sonstige Ausgaben für Nebenkosten
  • Leistungen der Pflegekasse (Pflegegrad)

  • Leistungen für Mehrbedarfe:

  • bei Vorhandensein eines Schwerbeschädigtenausweis mit Merkzeichen "G" oder "aG"
  • bei Kostenaufwendiger Ernährung (Zur Begründung bedarf es der Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Attestes, in der Regel des behandelnden Arztes, welches eine genaue Befundbezeichnung, die Erforderlichkeit einer Krankenkostzulage und die voraussichtliche Dauer der Zulage beinhalten muss.)

  • für werdende Mütter nach der 12. Schwangerschaftswoche (Mütterpass)

  • Betreuerausweis

  • Nachweis Versicherungen (Hausrat-, Haftpflicht-, ggf. Gebäudeversicherung)

  • Nachweis Kranken- und Pflegeversicherung soweit vom Antragssteller getragen