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PRO Arbeit - kommunales Jobcenter

Besondere Einrichtung nach § 6a Zweites Buch Sozialgesetzbuch

Breitscheidstraße 7
15848 Beeskow

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Übergeordnete Adresse

Dezernat I

Jugend, Bildung, Soziales und Gesundheit

Breitscheidstraße 7
Haus B
15848 Beeskow

Aktuelle Hinweise

Ab 1. Januar 2023 heißt die Grundsicherung Bürgergeld. Wenn Sie bereits Leistungen beim Jobcenter beziehen, brauchen Sie keinen extra Antrag auf Bürgergeld zu stellen. Das Jobcenter bleibt weiterhin für Sie zuständig und stellt Ihre Leistungsgewährung automatisch um. Auch die bisherigen Antragsformulare und Anlagen können weiterhin von Ihnen genutzt werden.

Die Regelbedarfe (§ 20 Zweites Buch Sozialgesetzbuch) betragen seit 1. Januar 2023:

  • Regelbedarfsstufe 1 (Alleinstehende, Alleinerziehende)
    • 502 Euro
  • Regelbedarfsstufe 2 (Paare je Partner, Bedarfsgemeinschaften)
    • 451 Euro
  • Regelbedarfsstufe 3 (Erwachsene unter 25 im Haushalt der Eltern)
    • 402 Euro
  • Regelbedarfsstufe 4 (Jugendliche von 14 bis 17 Jahren)
    • 420 Euro
  • Regelbedarfsstufe 5 (Kinder von 6 bis 13 Jahren)
    • 348 Euro
  • Regelbedarfsstufe 6 (Kinder von 0 bis 5 Jahren)
    • 318 Euro

Die Beträge für die Ausstattung mit dem persönlichen Schulbedarf betragen im Kalenderjahr 2023:

  • Teilbetrag für das im jeweiligen Kalenderjahr beginnende zweite Schulhalbjahr (Auszahlung zum 1. Februar)
    • 58 Euro
  • Teilbetrag für das im jeweiligen Kalenderjahr beginnende erste Schulhalbjahr (Auszahlung zum 1. August)
    • 116 Euro

Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beim Bezug von Bürgergeld weiterhin notwendig

Mit dem 1. Januar 2023 hat die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) die bisherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Papierform für gesetzlich versicherte Beschäftigte abgelöst. Gesetzlich versicherte Beschäftigte müssen ihren Arbeitgeber nur noch über die Krankschreibung informieren, sich also krank melden. Der Arbeitgeber muss dann bei der Krankenkasse die elektronische Krankschreibung abrufen. Damit ist die Pflicht zur Vorlage einer Papierbescheinigung beim Arbeitgeber für gesetzlich versicherte Beschäftigte ab dem 1. Januar 2023 entfallen.

Anders verhält es sich bei Bezug von Bürgergeld. Hier müssen Sie auch weiterhin eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Papierform vorlegen, damit Sie auch weiterhin Leistungen bekommen können. Fordern Sie diese bitte unbedingt von Ihrer behandelnden Arztpraxis. Auch bei der Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme legen Sie bitte unbedingt zeitnah dem Jobcenter beziehungsweise dem Maßnahme- oder Bildungsträger die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor.