05.11.2018

Erneuerte Ortsdurchfahrt in Buchholz komplettiert Ausbau der Kreisstraße 6741

In der Ortslage Buchholz (Gemeinde Steinhöfel) wurde am Montag (5. November 2018) der 471 Meter lange, erneuerte Abschnitt der Kreisstraße 6741 wieder für den öffentlichen Straßenverkehr freigegeben. Landrat Rolf Lindemann und die zuständige Dezernentin für Infrastruktur und Bauwesen, Hanna Gläsmer, durchschnitten gemeinsam mit Vertretern der am Bauvorhaben beteiligten Unternehmen sowie weiteren Gästen das zur symbolischen Verkehrsfreigabe über die Straße gespannte Band.

Mit einer Breite von sechseinhalb Metern entspricht der erneuerte Streckenabschnitt jetzt den aktuellen anerkannten Regeln der Technik. Nachdem in den Jahren 2016 und 2017 bereits weitere Abschnitte dieser Kreisstraße ausgebaut wurden, ist nunmehr ein sicheres Befahren der kompletten Straße auf ihren gut 12,2 Kilometern Länge möglich, insbesondere auch bei Begegnungsverkehr von Lkw, Bussen oder Landwirtschaftsfahrzeugen.

Der Kreistag von Oder-Spree hatte die bauliche Umsetzung dieser prioritär zu realisierenden Straßenbaumaßnahmen des Landkreises im Februar beschlossen. Im Ergebnis der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung wurde auf der Basis der Ausführungsplanung des Eisenhüttenstädter Ingenieurbüros H.-W. Richter GmbH die regional ansässige Firma Oevermann Verkehrswegebau GmbH, Niederlassung Eisenhüttenstadt mit der Bauausführung beauftragt. Binnen fünfeinhalb Monaten wurde die innerörtliche Ausbaustrecke grundhaft erneuert. Die finanziellen Aufwendungen für die Straßenbaumaßnahme betragen etwa 957.000 Euro, wovon rund 590.000 Euro aus Fördermitteln des Bundes durch das Land Brandenburg bewilligt wurden.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Steinhöfel wurden neben der Kreisstraße auch der vorhandene straßenbegleitende Gehweg an der Fürstenwalder Allee und die Regenent-wässerungsanlage im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme erneuert. Zur Fassung des Oberflächenwassers erfolgte in Verbindung mit den Straßenbauarbeiten die Herstellung einer geschlossenen Regenwasserkanalisation. Das im Straßenraum anfallende Regenwasser wird nach der Abscheidung von Feststoffen in eine neu errichtete Sedimentationsanlage in die Vorflut des Sartoryteiches abgeleitet. Bereits vor der Straßenbauarbeiten war im Auftrag des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland entlang der Steinhöfeler Straße und der Fürstenwalder Allee das Trinkwassernetz erneuert worden.

Medieninformation Landkreis Oder-Spree