28.06.2019

Landrat lobt nach Brand bei Ziltendorf Zusammenarbeit aller Helfer

Der Waldbrand zwischen Ziltendorf und Wiesenau (Landkreis Oder-Spree), der am Mittwochnachmittag (26.06.2019) ausgebrochen war und sich rasch auf über 100 Hektar ausgedehnt hatte, ist gelöscht. Ein großes Dankeschön sprach Rolf Lindemann, Landrat des Landkreises Oder-Spree allen eingesetzten Kräften, auch aus der kommunalen Nachbarschaft, am Freitag während eines Medientermins aus. „Dass wir die Lage so schnell in den Griff bekommen haben, ist ein Gemeinschaftswerk. Ganz unterschiedliche Kräfte haben wie ein Uhrwerk zusammengearbeitet“, hob der Landrat hervor. Ausdrücklich lobte er auch die spontane Unterstützung der Bevölkerung für die Helfer, was ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt sei.

Michael Buhrke, zuständiger Dezernent des Landkreises Oder-Spree für den Brand-, Zivil- und Katastrophenschutz, erläuterte, dass aktuell die Nachbereitung des Einsatzes laufe. Es gelte die Einsatzfähigkeit rasch wieder herzustellen, da die Gefahr für neue Brände angesichts der Wettersituation weiter hoch bleibe. Zur Überwachung des Einsatzgebietes zwischen Ziltendorf und Wiesenau waren am Mittag weiter rund 60 Einsatzkräfte vor Ort, die jetzt durch den örtlichen Träger des Brandschutzes geführt werden.

Zeitweilig waren zur Eindämmung des großflächigen Feuers bis zu 200 Einsatzkräfte aktiv. Sehr effektiv unterstützt wurden die Löscharbeiten in den mit Weltkriegsmunition belasten Waldgebieten am Mittwoch und Donnerstag durch einen Hubschrauber der Bundespolizei und am gestrigen Abend durch einen Bundeswehrhubschrauber  Zur Unterstützung der Lageerkundung kam ein Hubschrauber der Landespolizei zum Einsatz

Neben zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Oder-Spree waren an den Löscharbeiten die Brandschutzeinheiten aus den Landkreisen Barnim und Havelland, Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehren aus den kreisfreien Städten Frankfurt (Oder), Cottbus, Potsdam, Brandenburg an der Havel sowie aus Berlin und die Werksfeuerwehr von Arcelor Mittal beteiligt. Auch ein Wasserwerfer der Polizei kam zum Einsatz. Die Hilfe funktionierte auch über Ländergrenzen: Aus dem polnischen Nachbarkreis Słubice kamen 24 Kameradinnen und Kameraden der staatlichen Feuerwehr mit ihren Löschfahrzeugen. Vor Ort aktiv waren zudem der Munitionsbergungsdienst, weitere Polizeikräfte, das Technische Hilfswerk, Einsatzgruppen des kreislichen Brand-, Zivil- und Katastrophenschutzes, sowie Fachberater von Deutscher Bahn und Forstbetrieb.

Medieninformation Landkreis Oder-Spree