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Anpassung des Hygienekonzepts in der Kreisverwaltung

Im Landkreis Oder-Spree wurden in dieser Woche die ersten Fälle der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Omikron-Variante im Vergleich zum ursprünglichen SARS-CoV-2-Wildtyp aus Wuhan eine ungewöhnlich hohe Zahl von circa 30 Mutationen aufweist. Die Mutationen sorgen überwiegend für eine deutlich höhere Übertragbarkeit – die Bedeutung weiterer Mutationen der Omikron-Variante sind noch unklar. Stimmen aus der Wissenschaft sprechen der Omikron-Variante eine doppelte oder noch höhere Übertragungsfähigkeit zu.

Mit Blick auf die neueste Studie des Max-Planck-Institutes für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen zur Wirksamkeit von mit FFP2- bzw. KN95-gekennzeichneten Mund-Nasen-Bedeckungen wurde das Maßnahmenkonzept und der Hygieneplan der Kreisverwaltung angepasst.

Ab Montag, dem 27. Dezember 2021 ist in allen Dienstgebäuden der Kreisverwaltung des Landkreises Oder-Spree eine FFP2- bzw. KN95-Maske zu tragen.

Die Studie des Max-Planck-Institutes untermauert die besonders wirkungsvolle Filterung infektiöser Partikel aus der Atemluft – vor allem, wenn sie an den Rändern möglichst dicht abschließen. Wenn sowohl infizierte als auch die nicht-infizierte Person gut sitzende FFP2- oder KN95-Masken tragen wird das Ansteckungsrisiko selbst bei einem 20-minütigem Gespräch auf kurze Distanz auf kaum mehr als 0,1 Prozent reduziert. Demgegenüber hat die Studie auch gezeigt, dass die OP-Masken das Infektionsrisiko auf 10 Prozent absenken. Wenngleich auch die OP-Masken einen guten Schutz bieten, so ist der Schutz der FFP2-Masken laut der Studie 75-mal höher.

Pressestelle Landkreis Oder-Spree

Datum: 23. Dezember 2021