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Weiter konsequentes Einhalten der Kontaktbeschränkungen erforderlich

Seit Beginn des Krankheitsausbruchs wurden im Landkreis Oder-Spree insgesamt 85 Fälle einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. 39 der nachweislich infizierten Personen sind inzwischen geheilt. Vier am neuartigen Coronavirus erkrankte Personen aus Oder-Spree werden derzeit stationär behandelt (Stand 6. April 2020, 23:59 Uhr). Eine Karte auf der Webseite der Kreisverwaltung zeigt die regionale Verteilung der Fälle.

Die derzeit geringe Zahl von Neuerkrankungen führt das Gesundheitsamt einerseits auf die in breiten Teilen der Bevölkerung bestehende hohe Akzeptanz für die in der Eindämmungsverordnung des Landes festgelegten Kontaktbeschränkungen zurück und andererseits auf die sich bei den Bürgern durchsetzende Erkenntnis, dass es sich bei COVID-19 um eine Erkrankung handelt, die auch schwerwiegend sein kann. Von der Momentaufnahme dürfe man sich aber nicht täuschen lassen, betont Dr. Saldaña-Handreck, Leiter des Gesundheitsamtes: „Es ist jetzt nicht der Zeitpunkt, Maßnahmen zu lockern. Auch wenn das Wetter jetzt viel schöner wird und es immer schwieriger wird, sich zu Hause aufzuhalten, sollten wir nicht nachlässig werden und das eingeübte Verhalten nach der Eindämmungsverordnung konsequent auch über Ostern weiter umsetzen.“

In einem Videobeitrag auf dem Facebook-Kanal des Landkreises erläutert der Gesundheitsamtsleiter, unter welchen Voraussetzungen ein nachweislich mit dem Coronavirus Infizierter wieder als geheilt gilt.

Wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg mitteilt, hat sich in Brandenburg die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 61 auf insgesamt 1.524 Fälle erhöht (Stand: 7. April 2020, 08:00 Uhr). 33 Menschen sind in Brandenburg an der Infektionskrankheit verstorben.

Medieninformation Landkreis Oder-Spree

Datum: 7. April 2020