28.02.2017

Landkreis Oder-Spree hat Förderantrag für Breitbandausbau gestellt

Nachdem der Kreistag von Oder-Spree kürzlich für den flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis Oder-Spree unter Inanspruchnahme des Förderprogrammes des Bundes votiert hat, ist von der Kreisverwaltung fristgerecht zum 28. Februar 2017 der Förderantrag auf den Weg gebracht worden. Vorausgegangen waren eine umfassende Bedarfsanalyse und intensive Gespräche mit den Kommunen des Landkreises.

Eine im Vorjahr vorgenommene Bestandsaufnahme hatte für den Landkreis Oder-Spree eine Unterversorgung mit breitbandigem Internet bei 22 Prozent der Haushalte ergeben. In diese Kategorie zählen alle Gebiete, in denen die Internetgeschwindigkeit unter 30 Mbit/s liegt und in denen in den nächsten drei Jahren private Investoren voraussichtlich keine leistungsfähigen Netze errichten. Um diese Lücken bei der Versorgung mit schnellem Internet schließen zu können, wurde ein Förderbedarf von rund 30 Millionen Euro für Oder-Spree ermittelt.

Die erforderlichen Investitionen werden zu 50 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch das Land Brandenburg bezuschusst. Zehn Prozent der Kosten tragen die beteiligten Kommunen. Die in der Vorlaufphase und bei der Umsetzung anfallenden Personal- und Sachkosten für die Projektsteuerung werden nach dem Kreistagsbeschluss für den Zeitraum von ca. dreieinhalb Jahren durch den Landkreis Oder-Spree getragen. Vom Ausbau des Breitbandnetzes würden nach dem Förderantrag kreisweit etwa 13.400 Haushalte und 350 Unternehmen profitieren.

Der Landkreis Oder-Spree hofft auf einen vorläufigen Bewilligungsbescheid zur Jahresmitte. Dann können die Ausschreibung und Vergabe weiterer Leistungen erfolgen. Die technische Realisierung des Breitbandausbaus in den betroffenen Städten und Gemeinden ist in den Jahren 2018 und 2019 vorgesehen.

Medieninformation Landkreis Oder-Spree