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Einweihung der neuen Bühne mit der Uraufführung der "Undine" auf der Burg Beeskow

Sechs Jahre lang hat es vom ersten Gedanken bis zur Fertigstellung der neuen Burghofbühne in Beeskow gedauert - am Samstag, den 18. Mai wird sie mit dem Theaterstück „Undine“ eingeweiht.

Wie die Nixen und Nymphen gehört Undine zu den zahlreichen Wassergeistern und Wasserfrauen der Weltliteratur. Berühmt wurde sie durch das gleichnamige Märchen von Friedrich de la Motte Fouqué (1777 bis 1843) aus dem Jahr 1811. Günter de Bruyn (1926 bis 2020), der seit den 1960er-Jahren in Görsdorf zu Hause war, erzählt die Geschichte neu, verortet sie in und um Beeskow und konzentriert sich in seiner klaren, meisterhaften Prosa auf das Wesentliche dieses klassischen Stoffes: die bewegende Geschichte von Liebe, Treue und Verrat.

Die Gruppe theater.land hat sich der Bearbeitung des Stoffes angenommen – und dafür sowohl die 2021 postum erschienene Erzählung von de Bruyn als auch jene von Friedrich de la Motte Fouqué herangezogen. Wolfram Scheller („Don Quijote“) hat die Stückfassung von Aki Nom inszeniert; das Bühnenbild stammt von Frauke Bischinger, die Kostüme entwarf Barbara Schiffner. Es spielen Robyn Winter, Josepha Grünberg und Jakob Spiegler. Die Produktion wird aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und des Landkreises Oder-Spree gefördert.

Tickets für die Uraufführung am Samstag um 19 Uhr und für die weiteren Spieltermine am Sonntag, 19. Mai um 16 Uhr, sowie am 20. und 21. September 2024, jeweils um 19 Uhr erhalten Sie am Museumstresen der Burg Beeskow, telefonisch unter 03366 35-2727 sowie online unter reservix.de (zuzüglich Vorverkaufsgebühren).

Datum: 16. Mai 2024