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Innovative Gründer aus Oderland-Spree ausgezeichnet - Existenzgründerpreis Oderland-Spree 2025

Drei herausragende Geschäftsmodelle erhalten den Existenzgründerpreis Oderland-Spree 2025

Eine größere Gruppe von Personen steht auf einer Treppe in einem Gebäude. Einige halten Blumensträuße, Trophäen oder Preis­schecks in den Händen. Hinter ihnen befindet sich ein Aufsteller mit der Aufschrift »Gründerpreis«. Die Gruppe wirkt festlich und zeigt die Teilnehmenden und Preisträger einer Preisverleihung. © IHK Ostbrandenburg Die Finalisten und Gewinner des Existenzgründerpreises Oderland-Spree 2025 für ein Abschlussfoto vereint.

Die Jury des diesjährigen Existenzgründerpreises Oderland-Spree 2025 stand vor einer anspruchsvollen Entscheidung: Insgesamt 23 Existenzgründerinnen und -gründer hatten sich beworben – ein „beeindruckendes Bewerberbild“, wie Ralf Steinbrück, Dezernent für Innenverwaltung, Bauen und Kreisentwicklung im Landkreis Oder-Spree, während der feierlichen Preisverleihung am 18. November im Kreiskulturhaus Seelow betonte. Die Vielfalt der eingereichten Geschäftsideen reichte von Tierbestattungen über handgemachtes Eis im eigenen Café, Lebensberatung und technische Innovationen bis hin zu Eventlocations auf dem Wasser und handgefertigter Kosmetik.

Drei Gründungsideen setzen sich durch

Der Existenzgründerpreis im Haupterwerb ging an Andreas Hierl für sein innovatives Solar Iglu – eine neuartige Lösung zur effizienten Strom- und Wärmeerzeugung sowie Energiespeicherung. Mit seinem Konzept liefert Hierl eine Antwort auf die Frage nach bezahlbarer und verlässlicher Energie. In seiner Dankesrede hob der Ingenieur die Unterstützung der Stadt Fürstenwalde hervor, die seiner jungen Firma früh Vertrauen schenkte und ihr ein unternehmerisches Zuhause bot.

Vier Personen stehen auf einer Treppe und halten Preis­schecks und Trophäen in den Händen. Hinter ihnen steht ein Aufsteller mit der Aufschrift »Gründerpreis - Mut steht dir gut!«. Die Szene zeigt eine feierliche Preisverleihung. © IHK Ostbrandenburg Über den Preis inklusive Preisgeld freuten sich Andreas Hierl, Mandy Roth-Grycza und die Brüder Christian und Florian Horst (v.l.).

Der Mutmacherpreis für Nebenerwerbsgründungen wurde den „Erste-Hilfe-Brüdern“ Christian und Florian Horst verliehen. Sie machen Gesundheitsthemen insbesondere für junge Menschen zugänglich und arbeiten unter anderem mit der Fanfarengarde Frankfurt (Oder), der Europa-Universität Viadrina und einer Frankfurter Integrations-Kita zusammen. Frankfurts neuer Oberbürgermeister Axel Strasser überreichte den Preis und würdigte die soziale Verantwortung der Gründer – besonders im Umgang mit lebensrettender Technik wie automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs).

Der Nachfolgepreis ging an Mandy Roth-Grycza und ihr Strausberger Geschäft „Altstadtkind“. IHK-Hauptgeschäftsführerin Monique Zweig betonte bei der Übergabe, dass Unternehmensnachfolge eine zentrale Aufgabe unserer Zeit sei und zugleich eine besondere Herausforderung darstelle, da sie Tradition und Innovation vereinen müsse. Für emotionale Momente sorgte die frühere Inhaberin Kerstin Winter, die überraschend auf die Bühne kam und ihre Freude über die erfolgreiche Übergabe teilte.

Ein starkes Signal für Ostbrandenburg

Der Abend machte deutlich: Ostbrandenburg befindet sich im Aufbruch. Die ausgezeichneten Gründerinnen und Gründer stehen stellvertretend für eine Region voller Ideen, Mut und Unternehmergeist.

Der Existenzgründerpreis Oderland-Spree wird jährlich vom Arbeitskreis „ExistenzgründerPartner ODERLAND“ vergeben – einem Netzwerk aus 14 öffentlich-rechtlichen und privaten Partnern, der Stadt Frankfurt (Oder) sowie den Landkreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree. Ziel des Netzwerks ist es, Gründerinnen und Gründer bestmöglich zu unterstützen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Existenzgruender Oderland-Spree.

Datum: 21. November 2025