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Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises Oder-Spree und des Amtes Neuzelle trainieren erfolgreich Waldbrandbekämpfung

50 Fahrzeuge und 297 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Oder-Spree, dem polnischen Nachbarkreis Słubice und dem Amt Neuzelle, als örtlichen Aufgabenträger, haben am Samstag bei Treppeln den Ernstfall geprobt. Das gestellte Szenario: Ein großer Waldbrand auf 100 bis 150 Hektar. Auf schnellstem Weg muss das Wasser über zwei Versorgungsrouten aus dem Wirchensee in den brennenden Wald gebracht werden.

David Schulz, seit 30 Jahren bei der Feuerwehr, Amtswehrführer des Amtes Neuzelle, und aktuell stellvertretender Kreisbrandmeister war der Einsatzleiter der Übung und behielt in der Einsatzleitung den Überblick über die Lage: „Die Herausforderung heute ist, dass wir zwei Löschwasserleitungen aufbauen, eine mit knapp einem Kilometer und eine mit zwei Kilometern Länge. Das ist eine ordentliche Strecke.“

Am Samstag zeigte sich: Die Vorbereitungen haben sich ausgezahlt. Als alle Schlauchleitungen mit dem Hochleistungsfördersystem, kurz HFS, aufgebaut sind, fließen am Nachmittag 2900 Liter Wasser pro Minute vom Wirchensee bis zum angenommenen Waldbrand. Die Übung ist erfolgreich abgeschlossen, die Einsatzkräfte sind zufrieden.

Michael Buhrke, Beigeordneter für Finanzen und Innenverwaltung im Landkreis Oder-Spree fasst die Übung zusammen: „Bei einem Waldbrand geht es immer um die Zeit. Im Sommer, da ist das alles hier ausgetrocknet, und jede Sekunde zählt. Übungen wie heute, sind wichtig, denn wir lernen jedes Mal etwas dazu, um die Hilfe noch schneller dahin zu bringen, wo sie sein soll".

Datum: 29. April 2024