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Agrarförderantrag 2022

Der Agrarförderantrag für das Jahr 2022 muss bis spätestens dem 16. Mai 2022 in der zuständigen Behörde eingereicht werden.

  • 14. April 2022: Bereitstellung der aktuellen Referenz mit Pflegestopp 1. April 2022 im WebClient
  • 16. Mai 2022: Eingang des vollständigen Agrarförderantrages bei der Bewilligungsbehörde ohne Verspätungskürzungen (entscheiden ist der Posteingang des Datenbegleitscheines)
  • 31. Mai 2022: letzter Tag für Antragsänderungen und Nachmeldung einzelner Flächen ohne Prämienkürzung
  • 10. Juni 2022: nach dem 10. Juni 2022 eingehende Anträge werden abgelehnt
  • 22. Juni 2022: Schlusstermin preCheck, sanktionsfreie Korrektur von Doppelbeantragungen
  • 4. Oktober 2022: chlusstermin für die Meldung von Änderungen bei ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) (Modifikation)

Für das Antragsjahr 2022 plant das Landwirtschaftsamt unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt geltenden Bestimmungen der Corona-Verordnung eine Schulungsveranstaltung zum Agrarförderantrag durchzuführen.

  • Termin: Mittwoch, 6. April 2022 von 13:00 bis 15:30 Uhr (Einlass ab 12:00 Uhr)
  • Ort: Schützenhaus Beeskow, Breitscheidstraße 1

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist dringend erforderlich. Ohne vorherige Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich.Die Anmeldung ist telefonisch unter einer der in diesem Schreiben genannten Telefonnummern oder per E-Mail unter landwirtschaftsamt@l-os.de möglich.

Während der Veranstaltung gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Unabhängig von Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung möchten wir Ihnen folgende Hinweise zum Antragsverfahren geben:

Die Antragstellung zur Agrarförderung erfolgt ausschließlich im Online-Verfahren mit Hilfe des WebClients. Dieser wird voraussichtlich ab 31. März 2022 zur Verfügung stehen.

Für die Anmeldung im Web-Client benötigt jeder Antragsteller seine Betriebsnummer (BNRZD) und die persönliche Identifizierungsnummer zur Zentralen InVeskoS-Datenbank (ZID-PIN). Sofern diese ZID-PIN Ihnen nicht mehr bekannt bzw. nicht mehr gültig ist, wenden Sie sich bitte an den Landeskontrollverband Brandenburg e.V. in Waldsieversdorf.

Antragsteller mit Betriebssitz in Berlin und Brandenburg stellen den Agrarförderantrag im Antragssystem des Landes Brandenburg. Bitte beachten Sie, dass alle durch den Betrieb bewirtschafteten Flächen, die sich in Brandenburg bzw. Berlin befinden, in diesem Antragssystem eingezeichnet werden müssen. Sollten Sie auch Flächen in einem anderen Bundesland bewirtschaften, werden diese im Antragssystem des jeweiligen Bundeslandes erfasst. Nähere Hinweise dazu finden Sie im Internet unter: www.zi-daten.de.

Antragsteller mit Flächen in Berlin und Brandenburg, deren Betriebssitz sich in einem anderen Bundesland befindet, stellen den Agrarförderantrag in der zuständigen Behörde des für den Betriebssitz zuständigen Bundeslandes. Die in Berlin und Brandenburg befindlichen Flächen müssen im Antragssystem von Brandenburg und Berlin eingezeichnet werden. Wichtige Hinweise zur Bearbeitung des Antrages finden Sie im Internet unter: mluk.brandenburg.de.

Um Sanktionen und Kürzungen Ihrer Zahlungen zu vermeiden, beachten Sie bitte die in den Hinweisbroschüren zum Agrarförderantrag 2022 sowie zum Cross Compliance (CC) mitgeteilten Hinweise und Festlegungen. Diese sind für alle Antragsteller verbindlich.

Durch die Mitarbeiter des Landwirtschaftsamtes wird Ihnen die erforderliche technische Unterstützung gewährt. Falls Sie über keinen internetfähigen PC oder kein leistungsfähiges Internet verfügen, können Sie im Landwirtschaftsamt an einem dort bereitgestellten PC Ihren Antrag bearbeiten. Bitte melden Sie sich dafür rechtzeitig telefonisch an.

Ansprechpartner für Sie im Landwirtschaftsamt sind folgende Mitarbeiter:

  • Frau Kruse, Telefon: 03366 35-2834
  • Frau Neumann, Telefon: 03366 35-1837
  • Herr Kilian, Telefon: 03366 35-2832
  • Herr Kindt, Telefon: 03366 35-1839
  • Frau Zastrow, Telefon: 03366 35-2830
  • Frau Basner, Telefon: 03366 35-2831
  • Frau Fischer, Telefon: 03366 35-2833
  • Frau Lochmann, Telefon: 03366 35-1833
  • Frau Wagner, Telefon: 03366 35-2833

Eine über diese technische Unterstützung hinausgehende Beratung durch die Mitarbeiter des Landwirtschaftsamtes ist nicht zulässig. Sofern Sie weitergehende fachliche Unterstützung bei der Erstellung des Agrarförderantrages benötigen, wenden Sie sich bitte an einen Agrarberater.

Letzter Termin zur Antragstellung (ohne Abzüge) ist Montag, der 16. Mai 2022. Entscheidend ist der Posteingang des unterschriebenen Datenbegleitscheins. Dieser kann zur Fristwahrung auch vorab gefaxt oder per E-Mail als eingescanntes PDF-Dokument übersandt werden. In jedem Fall ist das unterschriebene Original innerhalb von fünf Werktagen nachzureichen.

Nach dem Einreichen des Antrages haben Sie die Möglichkeit, diesen ohne Kürzungen bis zum 31. Mai 2022 zu korrigieren und gegebenenfalls einzelne Flächen nachzumelden. Dazu muss online eine weitere Antragsversion erstellt und eingereicht werden. Der dazugehörige Datenbegleitschein ist unterschrieben bis spätestens 31. Mai 2022 im Landwirtschaftsamt einzureichen.

Im Rahmen der Vorabprüfung (sogenannter PreCheck) haben Sie bis zum 22. Juni 2022 die Möglichkeit, eventuelle Doppelbeantragungen mit Nachbarbetrieben aufzulösen. Die entsprechenden Informationen erhalten Sie im WebClient, wenn Sie sich nach dem Antragstermin noch einmal dort anmelden.

Der vollständige Agrarförderantrag muss spätestens am 16. Mai 2022 bei der zuständigen Landwirtschaftsbehörde in elektronischer Form (Online-Antrag), einschließlich des unterschriebenen Datenbegleitscheins (per Post oder Fax), eingegangen sein.

  • Datenbegleitschein (Entscheidend ist der Posteingang des unterschriebenen Datenbegleitscheins)
  • Ausdruck der Prämienflächen-Summen
  • bei juristischen Personen: aktueller Auszug aus dem Handelsregister, Genossenschaftsregister bzw. Vereinsregister
  • bei GbR: Verzeichnis der GbR-Gesellschafter mit Angabe der Unterschriftsbefugnis und entsprechender Unterschrift (Punkt 1.8)
  • gegebenenfalls Vollmacht
  • Saatgutbelege (im Original) - für Blühmischungen im FP 890 sowie bei der Anzeige von Pflugereignissen
  • Erklärung über die Aussaatflächen von Nutzhanf sowie alle Etiketten des zertifikierten Saatguts
  • im FP 860 (Genreserve Pflanzen): Angaben zu den Schlägen und angebauten Sorten sowie Gesamtfläche pro Sorte (Formular)

Zuständige Bewilligungsbeörde

Zuständig ist die Bewilligungsbehörde (Landkreis), in dem der Betriebsinhaber seinen Betriebssitz hat. Der für die Bestimmung der Zuständigkeit maßgebliche Betriebssitzist der Ort, der im Zuständigkeitsbezirk des Finanzamtes liegt, das für die Festsetzung der Einkommenssteuer des Betriebsinhabers (bei natürlichen Personen) zuständig ist. Bei Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen richtet sich die Zuständigkeit nach dem Sitz der Geschäftsleitung. Bei Erstanmeldung als Betriebsinhaber zur Agrarförderung (Stammdatenformular) ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid vorzulegen.

Die diesjährige Antragsstellung zur Agrarförderung erfolgt ausschließlich im Online-Verfahren mit Hilfe des neuen WebClients. Die Anmeldung im Web-Client erfolgt unter folgendem Link: www.agrarantrag-bb.de

Antragsvoraussetzungen

  • Mindestbetriebsgröße
    • 1,0 Hektar gemäß § 11 DirektZahlDurchfV
  • Mindestgröße der landwirtschaftlichen Parzelle (Schlag)
    • 0,3 Hektar gemäß § 18 der InVeKoS-VO (pro Nutzcode)
  • Sämtliche landwirtschaftliche Flächen des Betriebes sind
    • getrennt nach ihrer Nutzung gemäß InVeKoS-VO § 10 anzugeben
    • Nichtanmeldung kann zu Sanktionen führen

Mitteilungspflicht

  • jedweder Änderung nach Antragstellung