Zusatzinformationen
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Ausbildungsförderung

Informationen zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Wer kann diese Leistung beantragen?

Schülerinnen, Schüler und Auszubildende an den in § 2 Bundesausbildungsförderungsgesetz bezeichneten Ausbildungsstätten

Ein Verzeichnis der förderungsfähigen Ausbildungsstätten finden Sie auf der Seite zur Ausbildungsförderung.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Ausbildungsförderung wird mit Beginn des Monats geleistet, in dem der Antrag bei der Behörde eingeht - frühestens aber ab Schuljahres-/Ausbildungsbeginn. Zur Fristwahrung genügt ein formloses Antragsschreiben.

Für die Antragstellung benötigen Sie Formblätter, welche Sie im Amt für Ausbildungsförderung erhalten (alternativ auch auf Internetseite zum BAföG des Bundes erhältlich).
Sie haben im Land Brandenburg auch die Möglichkeit den Antrag online auszufüllen und nach einer Prüfung Ihrer Angaben auf Vollständigkeit ausgedruckt an das Amt für Ausbildungsförderung zu senden.

Weiterhin werden für die Bearbeitung des Antrags die im 

Hinweisblatt (PDF, 86 kB)

Hinweisblatt zu neben den Formularen einzureichenden Unterlagen und Nachweisen bei der Beantragung von Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

  angegebenen Unterlagen (sofern zutreffend) benötigt.

Den vollständig ausgefüllten Antrag mit den notwendigen Unterlagen können Sie per Post senden oder persönlich im Amt für Ausbildungsförderung abgeben. 
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Online-Antragstellung den ausgedruckten und unterschriebenen Antrag an das Amt für Ausbildungsförderung senden müssen. 

Die Bearbeitungszeit beträgt bei vollständigen Anträgen (mit allen notwendigen Unterlagen) bis zu 3 Monate.

Die Leistungsgewährung erfolgt für ein Schul-/Ausbildungsjahr.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Weitere Informationen erhalten Sie von den Ansprechpartnern des Amtes für Ausbildungsförderung.

Ebenso erhalten Sie Informationen über die kostenfreie bundesweite Rufnummer 0800-BAFOEG1 (oder 0800-2236341) oder auf der Webseite zum BAföG.


Informationen zum Brandenburgischen Ausbildungsförderungsgesetz (BbgAföG)

Wer kann diese Leistung beantragen?

Schülerinnen und Schüler, die die Klassen 11 bis 13

  • eines Gymnasiums bzw. einer Gesamtschule
  • einer Fachoberschule, deren Besuch keine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt oder
  • eines beruflichen Gymnasiums (gymnasiale Oberstufe am Oberstufenzentrum)

besuchen, können Leistungen nach diesem Gesetz beantragen, sofern sich ihr ständiger Wohnsitz im Land Brandenburg befindet und keine Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gewährt werden.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Sie haben die Möglichkeit den Antrag online auszufüllen und nach einer Prüfung Ihrer Angaben auf Vollständigkeit ausgedruckt an das Amt für Ausbildungsförderung zu senden.

Bitte beachten Sie auch die im Hinweisblatt genannten Unterlagen (z. B. die Arbeitgeberbescheinigung der Eltern).

Durch die Schule ist die entspechende Schulbescheinigung auszufüllen.

Ausbildungsförderung wird frühestens ab dem Monat gezahlt, in dem der Antrag bei der Behörde eingeht. Zur Fristwahrung genügt ein schriftlicher formloser Antrag.
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Online-Antragstellung den ausgedruckten und unterschriebenen Antrag an das Amt für Ausbildungsförderung senden müssen. 

Die durchschnittliche Bearbeitungszeit der vollständigen Anträge beträgt bis zu 6 Wochen.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Weitere Informationen erhalten Sie von den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern des Amtes für Ausbildungsförderung.

Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer zum BbgAföG sowie im Ausbildungsförderungsportal des Landes Brandenburg.

Informationen zum Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG - sogenanntes Meister-BAföG)

Wer erhält diese Leistung?

Handwerker und Fachkräfte, die sich zu Technikern, Handwerks- oder Industriemeistern, Fachkaufleuten, Betriebswirten, Fachkrankenpflegern oder Berufsbildern mit vergleichbaren Qualifikationen weiterbilden wollen, können für die Vorbereitung auf ihren Fortbildungsabschluss Leistungen nach dem AFBG erhalten.

 

Wie erfolgt die Antragstellung?

Bei Teilzeitmaßnahmen muss die Antragstellung vor Maßnahmeende (letzter Unterrichtstag) erfolgen.
Bei Vollzeitmaßnahmen wird Aufstiegsförderung mit Beginn des Monats geleistet, in dem der Antrag bei der Behörde eingeht - frühestens aber ab Fortbildungsbeginn. Aufstiegsförderung wird für einen Maßnahmeabschnitt (z. B. Teil I und II der Meisterausbildung) geleistet.

Für die Antragstellung benötigen Sie Formblätter, welche Sie vom Amt für Ausbildungsförderung erhalten (alternativ auch auf Internetseite zum Meister-BAföG/AFBG erhältlich).
Sie haben auch die Möglichkeit den Antrag online auszufüllen und nach einer Prüfung Ihrer Angaben auf Vollständigkeit ausgedruckt an das Amt für Ausbildungsförderung zu senden.

Insgesamt sind folgende Unterlagen einzureichen:

bei Teilzeitmaßnahmen:

  • vollständiger Antrag (Formblatt A, Formblatt B und Formblatt Z)
  • Nachweise über bisherige Berufs- und Fortbildungsabschlüsse in Kopie
  • Fortbildungsvertrag in Kopie
  • Nachweise über Lehrgangsgebühren
  • Zeitplan des Lehrganges
  • Nachweise zu den Prüfungsgebühren (Kopie der Rechnung und des Zahlungsnachweises)
  • eventuell Formular zum Nachweis der tatsächlich entstandenen Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt / die fachpraktische Arbeit (Formblatt M)

bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich zu den unter Teilzeitmaßnahmen genannten Unterlagen:

  • Kranken-/Pflegeversicherungsnachweis
  • Einkommens- und Vermögenserklärung des Antragstellers/der Antragstellerin (Anlage 1 zu Formblatt A)
  • Einkommensnachweise für den Zeitraum des Maßnahmeabschnittes
  • Vermögensnachweise zum Zeitpunkt der Antragstellung
  • Alleinerziehende reichen bitte eine Bestätigung des Vermieters über die Anzahl der Bewohner der Wohnung ein
  • Einkommenserklärung des Ehegatten / eingetragenen Lebenspartners (Anlage 2 zu Formblatt A)
  • Einkommensnachweise des Ehegatten bzw. Bescheinigung des Finanzamtes, dass keine Einkommensteuerveranlagung erfolgte
  • sonstige Einkommensnachweise für das vorletzte Kalenderjahr (z.B. Leistungsnachweise der Agentur für Arbeit)
  • Nachweis über Einkommen des Lehrgangsteilnehmers im Bewilligungszeitraum (z.B. Praktikantenvergütung)

Die vollständigen Anträge können Sie per Post übersenden oder persönlich im Amt für Ausbildungsförderung abgeben.
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Online-Antragstellung den ausgedruckten und unterschriebenen Antrag an das Amt für Ausbildungsförderung senden müssen.

Die Bearbeitungszeit beträgt bei vollständigen Anträgen (mit allen notwendigen Unterlagen) bis zu 3 Monate.

Je nachdem, ob es sich um eine Teilzeit- oder Vollzeitmaßnahme handelt, wird ein Maßnahmebetrag und/oder ein Unterhaltsbeitrag (jeweils als Zuschuss und Darlehen) gewährt.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Weitere Informationen erhalten Sie von den Ansprechpartnern des Amtes für Ausbildungsförderung.

Ebenso erhalten Sie Informationen über die kostenfreie bundesweite Rufnummer 0800-MBAFOEG (oder 0800-6223634) oder im Internet.