Zusatzinformationen

Kontrolle und Überwachung düngemittelrechtlicher Vorschriften

Bodenprobe:

Der günstigste Zeitpunkt für die Entnahme von Bodenproben ist nach der Ernte im Herbst, vor der geplanten Düngung. Auch außerhalb dieser Zeit ist die Probenahme prinzipiell möglich. Der Zeitpunkt sollte aber in jedem Falle so gewählt werden, dass vorangegangene Düngungsmaßnahmen mindestens 3 Monate zurückliegen. In Abhängigkeit von Bodenart, Geländebeschaffenheit, Wasserverhältnissen und naturräumlichen Bedingungen sind von großen Schlägen Teilflächen für die Probenahme zu bilden. Die Größe einer zu beprobenden Fläche ist bei gleicher Bewirtschaftung und einheitlichen Standortbedingungen auf 3 bis 5 ha zu begrenzen.
Kleinere Schlageinheiten können bei gleichen Standort- und Bewirtschaftungsverhältnisse zu bis 5 ha großen Probeflächen zusammengefasst werden. Besonderheiten, wie Naßstellen, Senken oder Kuppen sowie Mieten- und Lagerplätze, sind aus der Beprobung herauszulassen oder bei entsprechender Größe gesondert zu untersuchen. Die Tiefe der Probenentnahme für die Untersuchung auf Makro- und Mikronährstoffe ist auf die Bearbeitungszone zu begrenzen. Auf dem Ackerland sind das i.d.R. 15...20 cm, auf Dauergrünland ist die Entnahme auf 10 cm Tiefe ausreichend. Die Verteilung der Einzeleinstiche für eine Mischprobe hat gleichmäßig über das gesamte Probefeld zu erfolgen. Entsprechende Begeh- oder Befahrungen können nach folgenden Beispielen vorgenommen werden: