Zusatzinformationen

Umweltamt

Untere Naturschutzbehörde

 

Grüngestaltung

Das Erscheinungsbild der Gärten hat sich gewandelt. Heute zieren meist Nadelgehölze (Coniferen) eine Rasenfläche, die Grundstücksgrenzen werden durch regelmäßig geschnittene Formhecken eingefasst, die am häufigsten verwendete Pflanzenart ist der Lebensbaum (Thuja-Arten).

Die Gründe für diese Gestaltungsform liegen auf der Hand - der Garten darf nicht pflegeintensiv sein, er soll das ganze Jahr über 'grün' sein und optimalen Sichtschutz vor den Blicken der Nachbarn bieten: Gründe, die durchaus verständlich sind.

Wir wollen mit unseren Gestaltungsvorschlägen all denjenigen Anregungen geben, die mehr aus ihrem Garten machen wollen.
Als Behörde, die sich für den Schutz der Natur einsetzt, stehen für uns ökologische Aspekte im Vordergrund. Das bedeutet aber nicht, dass gestalterische Gesichtspunkte außer acht gelassen werden sollen. Einen Ort der Entspannung und der Lebensfreude zu schaffen, der gleichzeitig ein Refugium für vielerlei Getier darstellt, sehen wir als lohnenswerte Aufgabe an. Vielleicht wecken unsere Vorschläge Interesse, die Gestaltung des Gartens neu zu überdenken. Am wichtigsten ist, dass sich jeder in seinem Garten wohl fühlt. Am Anfang jeder Gartenplanung muss deshalb die Frage stehen: Was möchte ich im und vom Garten?


Für diejenigen, die in ihren Garten ein Stück Natur zurückholen möchten, können unsere Vorschläge hilfreiche Tipps bieten.