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Coronavirus: Fragen und Antworten

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu den aktuell geltenden Bestimmungen.

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Corona-Schutzimpfung

Zusammengefasste Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie beim

Informationsmaterial in Urkrainisch finden Sie auf www.infektionsschutz.de.

Wer impft?

  • Impfangebote von Arztpraxen und Kinderarztpraxen im Landkreis finden Sie im Coronaportal des Landes Brandenburg,
  • Impfende Apotheken finden Sie unter: www.mein-apothekenmanager.de. Bitte wählen sie zuerst als Serviceleistung COVID-19-Impfung aus und suchen dann über Eingabe einer Adresse oder Postleitzahl nach einer impfenden Apotheke.

Beim Landkreis Oder-Spree ist eine Coronavirus-Schutzimpfung nicht möglich, da die hiesigen zwei Impfstellen wegen rückläufiger Nachfragen nach den letzten Impfangeboten am 22. und 23. April 2022 geschlossen wurden.

Sollten sie auf der Suche nach einer Impfmöglichkeit mit Nuvaxovid sein, können sie hierzu beim Impfzentrum in Frankfurt/Oder recherchieren.  Auch in anderen Kreisen gibt es feste Impfstellen beziehungsweise auch impfende Apotheken, bei denen eine Impfung mit Nuvaxovid möglich ist. Sie können dazu beim Land Brandenburg recherchieren.

Stand: 15. November 2021

Wie alle Arzneimittel können auch Impfstoffe nach der Verabreichung mit unangenehmen Reaktionen verbunden sein. Impfreaktionen sind allerdings nicht ungewöhnlich und klingen meist schnell wieder ab. Impfreaktionen (zum Beispiel grippeähnliche Symptome) sind für Impfungen typische Beschwerden, treten meist kurz nach der Schutzimpfung auf und halten nur wenige Tage an. Impfkomplikationen hingegen, die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen, sind unerwünschte, schwere Nebenwirkungen, die meldepflichtig sind und dokumentiert werden müssen. Schwere Nebenwirkungen, Impfkomplikationen oder Impfschäden kommen eher selten vor, sind aber nie ganz auszuschließen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) beobachtet auftretende Nebenwirkungen aufmerksam. Verdachtsfälle von Impfkomplikationen können dem Paul-Ehrlich-Institut direkt über die Webseite übermittelt werden. Jede und jeder kann sich dort melden, wenn er oder sie einen Zusammenhang mit der Impfung vermutet. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker und die Unternehmen sind zu Meldungen verpflichtet.

Auch dem Gesundheitsamt können nach einer Schutzimpfung auftretende Impfkomplikationen per E-Mail an: gesundheitsamt@l-os.de oder per Post anfolgende Adresse gemeldet werden:

Landkreis Oder-Spree
Gesundheitsamt
Sachgebiet Hygiene
Breitscheidstraße 7
15848 Beeskow

Bitte nutzen Sie das folgende Meldeformular des Paul-Ehrlich-Instituts: Verdacht einer Impfkomplikation nach Infektionsschutzgesetz.

Zur Diagnose und Therapie der Symptome oder Beschwerden sollten Sie unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin kontaktieren.

Bei einem bestätigten Impfschaden kann ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz bestehen. Hierüber entscheidet das Landesamt für Soziales und Versorgung, Bereich Soziales - Entschädigungsrecht.

Vollständig geimpfte oder genesene Personen

Informationen zu der Frage, wann jemand als vollständig geimpft beziehungsweise als genesen gilt, finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministerium Zusammen gegen Corona.

Als "genesen" gilt man in Deutschland ab dem 29. Tag und höchstens bis zum 90. Tag (drei Monate) gerechnet ab der positiven Testung mittels Nukleinsäuretechnik (PCR, PoC-NAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik). Dabei genügt ein spezifischer Antikörpertest nach aktuell geltendem Recht nicht als Nachweis einer aktuellen Infektion aus. "Antikörpertests können zwar einen Hinweis auf eine durchgemachte Erkrankung geben. Allerdings ist die sogenannte serologische Diagnostik nicht geeignet, um den Infektionszeitpunkt zu bestimmen. Zwischen Beginn der Symptomatik und der Nachweisbarkeit spezifischer Antikörper mittels Antikörpertests vergehen etwa ein bis zwei Wochen (in Einzelfällen auch mehr)." (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Liegt der PCR-Test länger als drei Monate zurück, gilt die Person nach deutschem Recht nicht mehr als genesen,. Unerheblich ist hierbei, dass beispielsweise ein in einer Apotheke ausgestelltes Genesenenzertifikat einen längeren Geltungszeitraum von 180 Tagen (sechs Monaten) ausweist. Dieser benannte Zeitraum ist allein für Reisen innerhalb des EU-Auslandes maßgeblich. Die Gültigkeitsdauer der insbesondere von Apotheken oder Arztpraxen ausgestellten digitalen Genesenen-Zertifikate basiert auf den Vorgaben der Europäischen Union und gilt nur für grenzüberschreitende Reisen innerhalb der Europäischen Union (kann aber auch in weiteren Nicht-EU-Ländern genutzt werden), aber nicht innerhalb Deutschlands beziehungweise bei der Einreise nach Deutschland. Die Gültigkeit des Genesenenstatus innerhalb Deutschlands beträgt 90 Tage nach dem positiven PCR-Abstrich.

Die Anerkennung der Zertifikate im Ausland hängt zudem von den jeweils geltenden Vorgaben der EU-Staaten ab. Informieren Sie sich daher vor Abreise bitte zur Sicherheit auf der Website der Europäischen Union.

Aufgrund einer fehlenden Übergangsregelung gelten auch Personen, deren positiver PCR-Abstrich vor dem 15. Januar 2022 erfolgte innerhalb von Deutschland nur maximal für drei Monate als genesen und das unabhängig von der Gültigkeit etwaiger vorher ausgestellter Bescheinigungen beziehungweise Zertifikate.

Stand: 30. September 2022

Informationen zum digitalen Impfnachweis (das sogenannte Impfzertifikat), zum digitalen Genesenenachweis (das sogenannte Genesenenzertifikat) und zu den Apps finden Sie beim Robert Koch-Institut. Weitere nützliche Informationen finden Sie dort auch unter Häufig gestellte Fragen.

Ein Impfzertifikat können Sie sich in Apotheken ausstellen lassen. Hierzu benötigt die Apotheke den Nachweis für ihre Corona-Schutzimpfungen, zum Beispiel den gelben Impfpass, und ein Ausweisdokument. Apotheken, die ein Impfzertifikat ausstellen, finden Sie auf www.mein-apothekenmanager.de. Sollten Sie nicht in Deutschland ihre Corona-Schutzimpfungen erhalten haben und ein Impfzertifikat der Europäischen Union wünschen, erkundigen Sie sich bitte in einer teilnehmenden Apotheke.

Bei einer Impfung in einer Arztpraxis fragen Sie bitte dort nach dem Impfzertifikat.

Ein Genesenenzertifikat können Sie in Arztpraxen und auch in Apotheken erhalten. Fragen Sie bitte Ihre betreuende Arztpraxis. Apotheken, die ein Genesenenzertifikat ausstellen, finden Sie auf www.mein-apothekenmanager.de. Laut ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. - müssen Genesene den Personalausweis (oder ein anderes gültiges Ausweisdokument mit Lichtbild) und den Nachweis eines positiven PCR-Tests (zum Beispiel den PCR-Befund oder eine entsprechende ärztliche oder behördliche Bescheinigung), der nicht länger als 180 Tage zurückliegen darf, in die Apotheke mitbringen.Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung der ABDA.

Das Gesundheitsamt des Landkreises stellt keinen Genesenennachweis und seit Mitte Mai 2022 auch keine "Bestätigung über das Vorliegen einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus" mehr aus.

Bitte bewahren Sie Ihre Zertifikate auf, auch wenn Sie diese in eine App eingelesen haben. Sie können Ihren Impf- beziehungsweise Genesenenstatus auch mit dem ausgedruckten Zertifikat nachweisen.

Stand: 30. September 2022

Die Bundesregierungteilt hierzu mit:

Version 2.18 der Corona-Warn-App Verbesserte Anzeige von Zugangsstatus

Das Corona-Warn-App Update 2.18 unterscheidet zwischen vier Zugangsstatus, damit wird auch der 2G+ Status abgebildet. Ferner bildet das Update europäische und nationale Regeln zu Gültigkeiten von Zertifikaten ab und ändert die Darstellung des Genesenenstatus.

Mit dem aktuellen Update der Corona-Warn-App wird zwischen vier Status unterschieden. Nunmehr werden auch Testnachweise einbezogen, so dass insgesamt vier Status angezeigt werden:

  • 2G+:
    • grundimmunisiert und aktuell getestet
    • grundimmunisiert und Auffrischung
    • frisch geimpft oder frisch genesen
  • 2G: grundimmunisiert
  • 3G+: getestet mit PCR-Test
  • 3G: getestet mit einem Schnelltest

Europäische und nationale Regeln zu Gültigkeiten von Zertifikaten

DesWeiteren werden europäische und nationale Regeln zu Gültigkeiten von Zertifikaten abgebildet. Angezeigt werden Änderungen zum Beispiel von Gültigkeitsdauern von Zertifikaten. Auch kann die App erkennen, wenn dieVorgaben in Deutschland von den Vorgaben auf europäischer Ebene abweichen und diese im Prüfprozess berücksichtigen. In Deutschland gilt keine Gültigkeitsbeschränkung, auf europäischer Ebene gilt jedoch eine Gültigkeitsbeschränkung von Impfzertifikaten von 270 Tagen.

Erinnerung für Auffrischungsimpfungen

Mit dem Update wird eine übersichtliche Darstellung der Erinnerung für Auffrischungsimpfungen angezeigt. Ein Link beschreibt weitere Informationen bezüglich einer empfohlenen Auffrischungsimpfung.

Darstellung der Gültigkeit des Genesenenstatus

Die Gültigkeit einer Genesung wird in der Corona-Warn-App an die geltende Rechtslage angepasst und mit einer Dauer von 90 Tagen angezeigt. Allerdings ist zu beachten, dass auf den Zertifikaten die Gültigkeit weiterhin mit 180 Tagen ausgewiesen wird. Das spielt insbesondere für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr eine zentrale Rolle.

Die Erneuerungen betreffen auch die CovPass-App und der CovPassCheck-App. In der CovPass-App und der CovPassCheck-App stehen die neuen Funktionen ab Ende Februar 2022 zur Verfügung.

Stand: 30. September 2022

Grundsätzlich werden die Zertifikate durch Scannen der QR-Codes des jeweiligen Impfzertifikates in die App eingelesen. Beim Ausstellen der Zertifikate kann es jedoch zu falschen Einträgen kommen. Denn je nach Impf- oder Genesenenstatus ist beispielsweise die Booster-Impfung entweder die dritte oder die zweite Impfung. Die Reihenfolge muss beim Ausstellen der Zertifikate unbedingt berücksichtigt werden.

Ist die Booster-Impfung die dritte Impfung, so sollte bei Erstimpfung beziehungsweise Wiederimpfung die Nummer 3/3 stehen. Handelt es sich um die zweite Impfung muss im Zertifikat die Nummer 2/2 vermerkt sein. Ist dies nicht der Fall, wurde das Zertifikat falsch ausgestellt und wird womöglich nicht angezeigt. Betroffene müssten sich daher in der Apotheke oder beim Arzt ein neues Zertifikat ausstellen lassen. Es ist ratsam, das Zertifikat noch vor Ort zu überprüfen, um weitere Darstellungsfehler zu vermeiden. Bitte lesen Sie - insbesondere bei vor dem 1. Februar 2022 ausgestellten Zertifikaten - unbedingt den Hinweis ganz am Ende des Beitrages.

Bitte lesen Sie auch die weiteren Informationen

  • des RKI zur CovPass-App in dessen FAQ's,
  • Der Bundesregierung zur Corona-Warn-App in dessen FAQ's

Name anders geschrieben?

Auch eine veränderte Namensschreibweise bei einer Folgeimpfung kann in der App zu einer Fehldarstellung führen. Dann wird die Registerkarte für die Impfung einer anderen Person zugeordnet. Es ist ratsam, sich an die Apotheke oder den Arzt zwecks Korrektur des Impfzertifikates zu wenden.

Bei möglichen Fehlern in dem Zertifikat sprechen Sie bitte in einer Apotheke, bei der ausstellenden Stelle vor und lassen ihr Zertifikat überprüfen gegebenenfalls ein "neues" Zertifikat ausstellen.

Corona-Tests (unter anderem auch für Reha, Reisen)

Umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Corona-Tests finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit (Zusammen gegen Corona).

Stand: 30. September 2022

Wird ein PCR-Test unter anderem für eine ambulante Operation oder vor Aufnahme in ein Krankenhaus, eine Reha-Einrichtung, ein Pflegeheim, eine Tagesklinik oder zum Antritt einer Kur benötigt, sprechen Sie bitte ihre betreuende Hausarzt- beziehungsweise Kinderarztpraxis an. Führt diese einen solchen PCR-Test nicht durch, kann gegebenenfalls auch eine Überweisung an eine andere testende Arztpraxis erfolgen.

Auch für einen für eine Reise benötigten PCR-Test wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihre Hausarztpraxis. Dort können Sie den Test eventuell als Selbstzahler bekommen. Der Kreis führt in seinen Testzentren PCR-Tests nur bei Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 durch, zum Beispiel nach einem positiven Schnelltest. PCR-Tests für Reisen werden in großen Testzentren für Selbstzahler, beispielsweise in Berlin vorgenommen. Bitte recherchieren Sie hierzu eigenständig im Internet.

Sollten Sie Symptome für eine Infektion mit SARS-CoV-2 haben können Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Krankenbehandlung bei Vorliegen von COVID-19-spezifischen Symptomen eine PCR-Testung veranlassen. Dies gilt unabhängig von dem Vorliegen eines positiven Antigentests. Die Abrechnung erfolgt hier nicht nach der Testverordnung, sondern im Rahmen der Krankenbehandlung des Patienten. Der Anspruch auf einen PCR-Test außerhalb der Krankenbehandlung ist in der Testverordnung geregelt. Fällt ein Antigen-Schnelltest positiv aus, hat die getestete Person einen Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test zur Bestätigung des Schnelltestergebnisses gemäß § 4b Satz 1 Coronavirus-Testverordnung. Dies gilt auch bei Vorliegen eines positiven Selbsttests. Diesen Anspruch haben auch symptomatische Personen. In diesen Fällen wird dennoch dringend empfohlen, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, um die weitere Krankenbehandlung sicherzustellen. Das kann durch Teststellen nicht gewährleistet werden.

Zudem haben nach der Coronavirus-Testverordnung auch noch weitere Personen einen Anspruch auf Testung, wobei hier kein strikter Anspruch auf eine PCR-Testung besteht. Dies gilt zum Beispiel, wenn man als Kontaktpersonen zu einer nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Person, identifiziert wurde. Ob ein Antigen-Test oder ein PCR-Test durchgeführt wird, liegt imErmessen des Leistungserbringers.

Lesen Sie hierzu insgesamt bitte beim Bundesgesundheitsministerium für Gesundheit unter: www.zusammengegencorona.de.

Bürgertestungen, das heißt Testungen von Personen ohne Erkrankungssymptome mittels PoC-Antigen-Test können weiterhin in Anspruch genommen werden. Jedoch sind sie nicht für jedermann kostenlos. Wann eine solche Bürgertestung kostenfrei ist und welche Personengruppen einen Eigenanteil von 3 Euro entrichten müssen, kann der Zusammenfassung des Bundesgesundheitsministerium entnommen werden im Merkblatt: Wer erhält kostenlose Bürgertests und wie wird die Testberechtigung nachgewiesen?

Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich gegenüber der testenden Stelle ausweisen und einen Nachweis erbringen.

Krankheitssymptome, positiv getestet oder Kontaktpersonen

Stand: 6. Mai 2022

Testen Sie sich gegebenenfalls zu Hause selbst. Bitte kontaktieren Sie Ihre Hausarzt- oder ihre Kinderarztpraxis (die Vertretungspraxis) telefonisch zwecks Abklärung. Außerhalb der Praxiszeiten oder sollten Sie keine betreuende Arztpraxis haben, können Sie sich auch an den Kassenärztlichen Notdienst (116117) oder eine Bereitschaftspraxis wenden.

Hinweis für Erwerbstätige: Sind Sie arbeitsunfähig erkrankt, klären sie mit der Arztpraxis auch eine mögliche Krankschreibung ab.

Bitte reduzieren Sie unverzüglich und freiwillig Ihre Kontakte. Informieren Sie auch Ihre Haushaltsangehörigen und vergleichbaren engen Kontakte mit der Bitte, ebenfalls auf Krankheitssymptome zu achten und freiwillig die eigenen Kontakte zu minimieren und sich zu testen.

In Notfällen (zum Beispiel Atemnot) wenden Sie sich an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle.

Stand: 6. Mai 2022

Ist der Selbsttest nicht unter fachkundiger Aufsicht erfolgt, müssen Sie unverzüglich zur Überprüfung einen zertifizierten Antigenschnelltest oder ein PCR-Test veranlassen.

Bereits mit Ihrem positiven Selbsttest gelten für Sie sofort die Regelungen der Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen vom 6. Mai 2022. Sie gelten als „Verdachtsperson“ und haben sich verpflichtend in häusliche Absonderung zu begeben. Bitte bemühen Sie sich umgehend um eine Bestätigung Ihres Selbsttests und lassen Sie hierfür eine zertifizierte Antigenschnelltestung oder PCR-Testung durchführen. Zur Durchführung dessen dürfen Sie die häusliche Absonderung verlassen. Kontaktieren Sie hierfür ihre Hausarztpraxis oder für Ihr Kind die Kinderarztpraxis (jeweilige Vertretungspraxis) telefonisch oder melden sie sich beim Gesundheitsamt. Fällt der Bestätigungstest ebenfalls positiv aus, verbleiben Sie als „positiv getestet“ in häuslicher Absonderung. Was dann für Sie gilt, lesen Sie bitte in den Beiträgen:

Bereits mit Ihrem positiven Selbsttest sind Sie bereits verpflichtet, umgehend Ihre Haushaltsangehörigen und vergleichbaren engen Kontaktpersonen über Ihren Verdacht auf eine Infektion zu informieren. Für diese gilt das Gebot zur Kontaktreduzierung. Zudem wird diesen dringend empfohlen, ebenfalls auf Krankheitssymptome zu achten und sich regelmäßig zu testen.

Die sich aus Ihrer eigenen Absonderung ergebenden Pflichten Ihrer engen Kontaktpersonen, insbesondere Ihrer Haushaltsangehörigen, lesen Sie bitte im Beitrag: Was gilt für enge Kontaktpersonen, Haushaltsangehörige?.

Fällt ein zur Bestätigung eines Verdachts durchgeführter PCR-Abstrich negativ aus, besteht für Sie mit sofortiger Wirkung keine Pflicht mehr zur Absonderung.

Stand: 6. Mai 2022

Bitte kontaktieren Sie hierfür zunächst telefonisch Ihre Hausarztpraxis. Sollte Ihre Ärztin oder Ihr Arzt einen PCR-Test für erforderlich halten, bekommen Sie direkt in der Praxis einen Termin dafür oder eine Adresse, wo Sie den Test machen lassen können. Außerhalb der hausärztlichen Sprechzeiten können Sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116 117 anrufen. Dort erfahren Sie, ob und gegebenenfalls wo Sie einen PCR-Test machen lassen können.

Stand: 6. Mai 2022

Wurde die PCR-Testung bei Ihnen veranlasst, weil ein zuvor von Ihnen durchgeführter Selbsttest oder zertifizierter Antigenschnelltest positiv auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 ausfiel oder haben Sie typische Erkrankungssymptome und wurde deshalb ärztlich oder über das Gesundheitsamt ein PCR-Test angeordnet beziehungsweise durchgeführt, gelten Sie bereits bei Durchführung der PCR-Testung und bis zum Vorliegen des hieraus bestätigenden Testergebnisses als „Verdachtsperson“ auf eine Infektion. Infolge dessen besteht für Sie die Pflicht zur unverzüglichen Absonderung in häuslicher Isolation gemäß der Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen vom 6. Mai 2022. Sie haben unverzüglich Ihre Kontakte auf Ihren Hausstand - und selbst diese reduziert auf das Notwendigste - zu beschränken und sich unverzüglich und ohne weitere Umwege an Ihren Absonderungsort zu begeben.

Was dies für Ihre Haushaltsangehörigen bedeutet, lesen Sie bitte im Beitrag: Was gilt für enge Kontaktpersonen, Haushaltsangehörige?.

Stand: 6. Mai 2022

Sollte ein fachkundiger PoC-Antigentest (sogenannter Schnelltest) oder ein unter fachkundiger Aufsicht selbst durchgeführter Antigenschnelltest ein positives Ergebnis anzeigen, haben sie sich als „positiv getestete“ Person unverzüglich verpflichtend in häusliche Isolation zu begeben. Für sie gilt die Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen vom 6. Mai 2022. Sie haben unverzüglich Ihre Kontakte auf Ihren Hausstand - und selbst diese reduziert auf das Notwendigste - zu beschränken und sich unverzüglich und ohne weitere Umwege an Ihren Absonderungsort zu begeben.

Was für die Absonderung in häuslicher Isolation gilt, lesen Sie bitte im Beitrag: Was gilt es während der häuslichen Absonderung zu beachten? Darf ich meine Tiere versorgen gehen?

Was dies für ihre Haushaltsangehörigen bedeutet, lesen Sie bitte im Beitrag: Was gilt für enge Kontaktpersonen, Haushaltsangehörige?.

Stand: 6. Mai 2022

Sollte ein PCR-Test eine Infektion mit SARS-CoV-2 bestätigen, haben Sie sich unverzüglich und verpflichtend in häusliche Isolation zu begeben. Dies gilt auch unabhängig einer früheren Infektion, bei vollständigem Impfschutz beziehungsweise auch für Geboosterte.

Für Sie gilt die Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen vom 6. Mai 2022.

Was für die Absonderung in häuslicher Isolation gilt, lesen Sie bitte im Beitrag: Was gilt es während der häuslichen Absonderung zu beachten? Darf ich meine Tiere versorgen gehen?

Was dies für Ihre engen Kontaktpersonen, insbesondere Ihre Haushaltsangehörigen bedeutet, lesen Sie bitte im Beitrag: Was gilt für enge Kontaktpersonen, Haushaltsangehörige?.

Stand: 6. Mai 2022

Eine häusliche Absonderung nach dem Infektionsschutzgesetz (Quarantäne/Isolation) ist keine "Krankschreibung". Daher ersetzt die Anordnung zur häuslichen Absonderung (Quarantäne/Isolation) auch keine Krankschreibung. Eine Krankschreibung erhalten Sie, wenn ein Arzt oder eine Ärztin Sie aufgrund eines Krankheitsbildes als „arbeitsunfähig“ einschätzt. Auch eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann, je nach Schwere der Krankheitssymptome, zu einer Arbeitsunfähigkeit führen. Absonderung und Krankschreibung können daher rechtlich nebeneinander "laufen".

Denken Sie, dass Sie arbeitsunfähig erkrankt sind, kontaktieren Sie deshalb bitte telefonisch Ihre Arztpraxis zur Prüfung einer Krankschreibung. Pandemiebedingt ist eine Krankschreibung aktuell zumindest bis zum 31. Mai 2022, gegebenenfalls auch darüber hinaus, auch telefonisch möglich. Mit einer Krankschreibung aufgrund Arbeitsunfähigkeit besteht ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Zum Verdienstausfall infolge der "Quarantäne" lesen Sie bitte im Detail in der Kategorie: Verdienstausfallentschädigung bei angeordneter Quarantäne, Schließung von Kitas oder Schulen.

Stand: 6. Mai 2022

Die Absonderung hat in einer Wohnung oder einem anderweitig räumlich abgrenzbaren Teil eines Gebäudes (Absonderungsort) zu erfolgen.

In der gesamten Zeit der Absonderung muss eine räumliche oder zeitliche Trennung von anderen Haushaltsangehörigen sichergestellt sein. Eine „zeitliche Trennung“ kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine „räumliche Trennung“ kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass sich die betroffene Person in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsangehörigen aufhält.

Der zeitweise Aufenthalt in einem zur Wohnung gehörenden Garten, einer Terrasse oder eines Balkons ist nur alleine (zeitlich oder räumlich von anderen Haushaltsmitgliedern getrennt) gestattet.

Sie dürfen in der Zeit der Absonderung keinen Besuch empfangen. Es wird dringend empfohlen, dass auch Haushaltsangehörige in dieser Zeit keinen Besuch empfangen.

Sollten Sie alleine leben und Lebensmittel oder ähnliches benötigen, bitten sie Familie, Freunde oder Nachbarn hierum. Die Übergabe muss kontaktlos erfolgen (vor Ihrer Tür abstellen lassen).

Während der Absonderung dürfen Sie Ihren Absonderungsort nur für die Durchführung der Testung, die Inanspruchnahme medizinischer Behandlungen oder zur Sterbebegleitung unter strenger Beachtung der Hygieneregeln (FFP2-Maske, Abstandsregeln) verlassen.

Sollte während der Absonderung eine weitergehende medizinische Behandlung oder ein Rettungstransport erforderlich werden, müssen sie vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund ihrer Absonderung informieren.

Ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit (zum Beispiel bei einem Hausbrand) ist selbstverständlich immer gestattet.

Zur Versorgung von Tieren, zum Gassi gehen darf der Absonderungsort nicht verlassen werden. Lesen Sie hierzu weiter im nachfolgenden Beitrag.

Stand: 6. Mai 2022

Absonderungspflichtige Personen dürfen den Absonderungsort nicht zur Versorgung von Tieren verlassen. So dürfen unter anderem Hundebesitzer mit Ihrem Tier nicht außerhalb eines eigenen Wohngrundstückes spazieren gehen. Der Gesetzgeber hat hiervon keine Ausnahmen zugelassen.

Sie müssen sich um eine alternative Versorgung kümmern. Nutzen sie die Hilfe von Familie, Freunden, Nachbarn oder beispielsweise eines Ausführ-Services. Notfalls müssen Hundebesitzer sich auch von Ihrem Hund trennen und diesen für die Zeit ihrer Absonderung in eine Tierpension oder zu einem Hundesitter geben.

Bei jedem unumgänglichen Kontakt beachten sie zwingend die Hygieneregeln (FFP2-Maske, Abstandsregeln).

Stand: 6. Mai 2022

Nein, für enge Kontaktpersonen besteht mittlerweile keine „Quarantänepflicht“ mehr. Was für enge Kontaktpersonen dringend empfohlen wird, lesen sie bitte im Beitrag: Was gilt für enge Kontaktpersonen, Haushaltsangehörige?

Sollten enge Kontaktpersonen, insbesondere Haushaltsangehörige selbst Symptome entwickeln beziehungsweise einen positiven Test haben, gelten auch sie als „Verdachtsperson“ oder „positiv getestete Person“ im Sinne der Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen vom 6. Mai 2022 und haben die entsprechenden Regelungen zu befolgen. Es wird insofern auf die Informationen in den weiteren Beiträgen verwiesen.

Stand: 6. Mai 2022

Die Dauer der Isolation ist sehr individuell.

Grundsätzlich gilt eine Pflicht zur häuslichen Absonderung für fünf Tage, sofern Sie an Tag 5 seit mindestens 48 Stunden keinerlei Symptome haben. Bestehen Symptome verlängert sich die Pflicht zur häuslichen Absonderung über den 5. Tag hinaus bis zu dem Zeitpunkt an dem zusammenhängend mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, jedoch nicht über den zehnten Tag hinaus. Sollte ein freiwilliger (Selbst)test am oder nach dem zehnten Tag positiv ausfallen, wird eine weitergehende freiwillige Selbstisolation bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses dringend empfohlen.Die grundsätzliche Höchstdauer der pflichtigen häuslichen Absonderung beträgt damit 10 Tage. Allerdings gibt es hier besondere Regelungen für Bewohner und Bewohnerinnen von Alten- und Pflegeheimen und von Patienten und Patientinnen auf stationären Einrichtungen. Für diese besteht eine 14-tägige Absonderungsdauer. In Einzelfällen kann das Gesundheitsamt auch noch eine andere Dauer anordnen.

Für den Beginn des Isolationszeitraums ist im Grundsatz auf den Tag der Abnahme der zertifizierten Antigenschnelltestung oder des PCR-Tests abzustellen. Bestehen zu diesem Zeitpunkt Krankheitssymptome und sind Sie wegen dieser Symptome bereits zuhause geblieben, dann kann auf den Symptombeginn abgestellt werden für die Berechnung. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass nur ein Symptombeginn zugrunde gelegt wird, der höchstens zwei Tage vor dem Tag der zertifizierten Testung liegen darf. Liegt der Symptombeginn weiter zurück wird dieser nicht beachtet.

Der Tag der erstmaligen Symptome beziehungsweise der Abnahme der zertifizierten Testung ist bei der Zählung des Isolationszeitraums der „Tag 0“, damit beginnt die Isolation immer am folgenden Tag nach der Abstrichnahme der zertifizierten Testung oder einen Tag nach dem Symptombeginn, sofern sich bereits zuhause aufgehalten wurde.

Lesen Sie hierzu und auch zu weiteren Verhaltensweisen unbedingt die Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen vom 6. Mai 2022.

Stand: 6. Mai 2022

Ja.

Sind Sie aufgrund einer angeordneten SARS-CoV-2-Testung oder aufgrund eines positiven Selbsttests „Verdachtsperson“ oder infolge einer (bestätigenden) zertifizierten Antigenschnelltestung beziehungsweise PCR-Testung eine „positiv getestete Person“ gilt für Sie sofort und ohne weitere Anordnungen die Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen sowie von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen vom 6. Mai 2022. Die hierin verankerte Pflicht zur häuslichen Absonderung gilt für Sie sofort als verbindlich angeordnet und die benannten Regelungen müssen unverzüglich umgesetzt werden.

Sie erhalten kein weiteres Schreiben vom Gesundheitsamt und auch keinen Telefonanruf.

Um gegebenenfalls Ansprüche gegenüber Arbeitgebern oder anderen Dritten geltend zu machen und Ihre Infektion und dadurch ausgelöste häusliche Absonderung nachzuweisen, benötigen Sie nur die vorbenannte Allgemeinverfügung in Verbindung mit dem zertifizierten positiven Testnachweis Ihres Antigenschnelltests oder Ihren positiven PCR-Test-Befund. Haben Sie sich aufgrund von Symptomen selbst „positiv“ getestet und sind deshalb bereits zwei Tage vor Durchführung einer zertifizierten Testung zuhause geblieben, sollten Sie Ihren Arbeitgeber hiervon schnellstmöglich in Kenntnis setzen und die weitere Vorgehensweise besprechen.

Bitte beachten Sie, dass ein „Genesenenzertifikat“ im Sinne des § 22a Absatz 2 Infektionsschutzgesetz zwingend erfordert, dass die vorherige Infektion durch einen Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-NAAT oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) nachgewiesen wurde. Hierfür genügt ein zertifizierter Antigenschnelltest nicht. Sollten Sie sich ein solches Genesenenzertifikat über Ihre Infektion ausstellen lassen wollen, müssen Sie zu Beginn Ihrer Infektion einen PCR-Test durchführen lassen. Mit dem PCR-Test-Befund können Sie sich selbständig in Apotheken einen „Genesenennachweis“ ausstellen lassen.

Stand: 6. Mai 2022

Eine Freitestung ist grundsätzlich keine Voraussetzung mehr für die Entlassung aus der Absonderung.

Ausnahme hiervon ist, wenn Sie nach dem 5. Tag Ihre Tätigkeit in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder der Eingliederungshilfe wiederaufnehmen möchten, benötigen Sie einen negativen Testnachweis, der frühestens am 5. Tag durchgeführt sein darf oder einen negativen PCR-Test mit einem ct-Wert über 30. Nach dem 10. Tag der Absonderung ist kein Testnachweis notwendig, allerdings müssen 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegen.

Weitere Ausnahme hiervon besteht bei der Bewohnerschaft von Alten- und Pflegeheimen und den Patienten und Patientinnen stationärer Einrichtungen. Diese müssen zusätzlich zur Symptomfreiheit am 14. Tag der eigenen Isolation Freitestung durch einen qualifizierten Antigenschnelltest oder einen PCR-Test durchführen lassen.

Stand: 6. Mai 2022

Es besteht keine Quarantänepflicht mehr für enge Kontaktpersonen. Arbeiten, zur Schule oder in die Kita gehen ist erlaubt. Soweit möglich sollte Homeoffice genutzt werden.

Engen Kontaktpersonen, das sind insbesondere die Haushaltsangehörigen der positiv getesteten Person beziehungsweise einer Person mit Verdacht auf eine Corona-Infektion, wird dringendst empfohlen:

  • Minimierung aller Kontakte auf das Notwendigste, insbesondere Kontakte zu vulnerablen Gruppen,
  • auf eigene Symptome zu achten und sich mittels Antigenschnelltest auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-Cov-2 zu testen oder testen zu lassen,
    • Die Testung sollte möglichst am 3. oder 4. Tag nach dem Kontakt zu der positiv getesteten Person stattfinden.
  • im alltäglichen Leben streng auf die Einhaltung der AHA+A+L-Regel achten, also
    • Abstand halten - mindestens 1,5 Meter,
    • Hygieneregeln beachten - richtiges Husten, Niesen und gründliches Händewaschen - mindestens 30 Sekunden mit Wasser und Seife,
    • im Alltag Maske tragen - ob draußen oder in Innenräumen – überall wo es eng wird, sollte ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden (möglichst FFP2),
    • die Corona-Warn-App nutzen, um über Ansteckungsgefahr informiert zu werden und Infektionsketten zu durchbrechen,
    • Lüften - Innenräume regelmäßig lüften, damit sich Coronaviren nicht über Aerosole im Raum verbreiten können.

Entwickelt eine enge Kontaktpersonen COVID-19-typische Symptome, muss sie sich selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen beziehungsweise durchführen. Bitte lesen sie hierzu die Informationen in den vorhergehenden Beiträgen.

Stand: 6. Mai 2022

Das Bundesjustizministerium schreibt hierzu:

Wird für das Kind häusliche Absonderung aufgrund einer eigenen positiven Infektion des Kindes angeordnet, kann Umgang in Form persönlicher Begegnungen nicht stattfinden. Telefonate und Videofonie bleiben aber möglich.

Steht allein der betreuende Elternteil aufgrund einer eigenen positiven Infektion unter häuslicher Isolation gilt für das Kind nur dann eine eigene häusliche Absonderung als „Verdachtsperson“, wenn bei ihm aufgrund von eigenen typischen Krankheitssymptomen eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet wurde oder wenn ein Selbsttest des Kindes positiv ausfiel. Liegt weder ein positiver Testbefund noch etwaige Krankheitssymptome beim Kind vor, ist es – trotz positiver Infektion des haushaltsangehörigen Elternteils - nicht „quarantänepflichtig“.

Zum Umgang für getrennt lebende Eltern finden sich beim Bundesjustizministerium noch weitere Informationen.

Allgemeine HygieneregelnAllgemeine Hygieneregeln - Beachtung weiterhin empfohlen

Das Land Brandenburg schreibt hierzu auf seinem Coronaportal:

Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen empfiehlt das Robert Koch-Instituts weiterhin die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere der AHA+L-Formel, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen. AHA+L bedeutet:

  • Abstand halten – Achten Sie auf einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang.
  • Hygiene beachten – Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife und beachten Sie die Hygieneregeln beim Husten und Niesen.
  • Alltag mit Maske – Eine Maske ist sinnvoll, wenn Sie im öffentlichen Raum den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht sicher einhalten können. Es gilt zudem weiter bundesweit die Vorschrift für das Tragen von OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Masken (beziehungsweise KN95- oder N95-Masken) im Luft- und Personenfernverkehr. Auch im öffentlichen Nahverkehr, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt die Maskenpflicht weiterhin.
  • in Innenräumen: regelmäßiges Lüften, insbesondere, wenn sich mehrere Menschen gemeinsam darin aufhalten.

Die Corona-Warn-App ist die digitale Ergänzung dieser Verhaltensregeln. Sie informiert Nutzerinnen und Nutzer, wenn sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Daher wird die AHA-Formel um ein weiteres A für Corona-Warn-App erweitert und es gilt die Empfehlung: AHA+L+A!

Die Einhaltung der AHA+L+A-Formel schützt vor den sehr ansteckenden Coronaviren und sollte deswegen konsequent umgesetzt werden.

Was gilt am Arbeitsplatz (Arbeitsschutz)

Mit Wirkung vom 1. Oktober 2022 ist die neu gefasste Corona-Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten und gilt bis einschließlich 7. April 2023.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales schreibt hierzu:

Die hohe Ansteckungsfähigkeit der Omikron-Variante des Coronavirus hat zu einem hohen Infektionsgeschehen selbst in den zurückliegenden Sommermonaten geführt. Wenn es wieder kühler wird und sich Menschen vermehrt in Innenräumen aufhalten, ist ein weiterer Anstieg der Infektionszahlen zu erwarten – auch in den Unternehmen und Verwaltungen. Damit besteht ein hohes Risiko, sich und andere am Arbeitsplatz anzustecken und im schlimmsten Fall von Langzeitfolgen betroffen zu sein. Es gilt aber auch Belastungen des Gesundheitswesens, der kritischen Infrastrukturen sowie der Wirtschaft zu vermeiden. In allen Lebensbereichen werden daher wieder umsichtiges Verhalten und Schutzmaßnahmen notwendig sein – gerade auch am Arbeitsplatz. Dabei setzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf die bekannten und bewährten Maßnahmen:

  • Hygienekonzepte müssen weiter umgesetzt werden, angepasst an die konkrete Situation.
  • Es heißt weiterhin: Abstand halten, Hygiene beachten und regelmäßig lüften.
  • Die Maskenpflicht gilt überall dort, wo andere Maßnahmen nicht möglich sind oder nicht ausreichen.
  • Betriebsbedingte Kontakte sind einzuschränken, insbesondere sollten Räume nicht von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden.
  • Arbeitgeber sollen prüfen, ob sie Homeoffice anbieten und Testangebote unterbreiten.
  • Der Arbeitgeber muss weiterhin über die Risiken einer COVID-19-Erkrankung aufklären und über die Möglichkeiten einer Impfung informieren und diese auch während der Arbeitszeit ermöglichen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zudem Fragen und Antworten zur Arbeitsschutzverordnung zu folgenden Themenbereichen veröffentlicht:

  • Allgemeine Fragen
  • Verminderung betriebsbedingter Personenkontakte
  • Betriebliche Testangebote
  • Masken
  • Impfungen
  • Überwachung
  • Homeoffice

Zudem wird auf die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) verwiesen. Über den Suchbegriff "Branchenspezifische SARS-CoV-2-Handlungshilfen" finden sich dort unter anderem Handlungshilfen für

  • den Bereich Proben - und Vorstellungsbetrieb,
  • Unternehmen der beruflichen Bildung,
  • Unternehmen der privaten Bildung,
  • Sportunternehmen.

Auch finden sich bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft

Auch für andere Branchen gibt es bei deren Verbänden Informationen, unter anderem Praxishilfen (zum Beispiel für das Hotel- und Gaststättengewerbe bei der DEHOGA).

Long-COVID-Netzwerk Brandenburg

Das Land Brandenburg schreibt hierzu:

Vom Long-COVID-Syndrom sind viele betroffen. Dabei sind die Folgeschäden, diverse Organsysteme betreffend, sehr komplex. Die Problematik körperlicher Defizite, Leistungseinschränkung oder Erschöpfung eint die Betroffenen. Um die Angebote für Menschen, diean Langzeitfolgen von COVID-19 leiden, in Brandenburg weiter auszubauen, wurde das Netzwerk „DiReNa – Diagnostik, Rehabilitation und Nachsorge“ gegründet. Es soll für Brandenburgerinnen und Brandenburger als Anlaufstelle für eine feindiagnostische Beratung und Betreuung dienen und mögliche Behandlungswege aufzeigen.

Maskenpflicht im Land Brandenburg

Das Land Brandenburg teilt hierzu mit:

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske besteht nur noch in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie im öffentlichen Personennahverkehr.

Maskenpflicht im Gesundheits- und Sozialwesen

In geschlossenen Räumen folgender Einrichtungen müssen alle Besucherinnen und Besucher während des gesamten Aufenthalts eine FFP2-Maske tragen:

  • Arztpraxen,
  • Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Rettungsdienste,
  • voll- und teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen, mit Ausnahme der nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche,
  • Obdachlosenunterkünfte,
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern

Beschäftigte müssen in diesen Einrichtungen bei der Ausübung körpernaher Tätigkeiten eine FFP2-Maske tragen, ansonsten mindestens eine OP-Maske, soweit physische Kontakte zu anderen Personen nicht ausgeschlossen sind. Dies gilt ebenfalls für Beschäftigte von ambulanten Pflegediensten.

Die in diesen Einrichtungen behandelten, betreuten, gepflegten oder untergebrachten Personen müssen bei körpernahen Dienstleistungen mindestens eine OP-Maske tragen, soweit die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer Maske zulässt. Zudem müssen sie auch in den allgemein zugänglichen Bereichen der Einrichtungen eine OP-Maske tragen (das gilt nicht für voll- und teilstationäre Pflegeeinrichtungen). Das bedeutet: Patientinnen und Patienten, die zum Beispiel eine Arztpraxis aufsuchen oder im Krankenhaus behandelt werden, müssen mindestens eine OP-Maske tragen.

Maskenpflicht in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs

  • Alle Fahrgäste müssen eine FFP2-Maske tragen.
  • Bei der Schülerbeförderung und für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ist eine OP-Maske ausreichend.
  • Das Kontroll- und Servicepersonal muss mindestens eine OP-Maske tragen, soweit tätigkeitsbedingt physische Kontakte zu anderen Personen bestehen.

Ausnahmen von der Maskenpflicht

  • Kinder unter 6 Jahren,
  • Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren,
  • Personen, denen die Verwendung einer FFP2-Maske, OP-Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; dies ist vor Ort durch ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original nachzuweisen,
  • Personal, wenn die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen mit gleicher Wirkung wie durch das Tragen einer OP-Maske verringert wird.

Wichtig: Diese Ausnahmen gelten nicht für Besucherinnen und Besucher in Krankenhäusern, Tageskliniken sowie voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen.

Keine Maskenpflicht mehr in Schulen

In Schulen gilt ab dem 3. April keine Maskenpflicht mehr. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge müssen also im Unterricht keine Masken mehr tragen.

Ergänzung: Im Detail (auch zu den Anforderungen an eine FFP2- beziehungsweise OP-Maske) lesen Sie bitte in § 2 der Infektionsschutz-Basismaßnahmenverordnung.

Beachten Sie sofern es um Beschäftigte geht den Arbeitsschutz. Bitte belesen Sie sich im Detail in der entsprechenden Kategorie.

In den FAQs zur Co­ro­na-Ar­beits­schutz­ver­ord­nung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden sie hilfreiche Informationen (unter anderem auch zur Tragezeitbegrenzung bei der Verwendung von Atemschutzmasken - FFP2- Maske und vergleichbar - gemäß der Regel 112-190 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGVU) "Benutzung von Atemschutzgeräten" aus Sicht des Arbeitsschutzes).

Testpflicht im Land Brandenburg

Beschäftigte folgender Einrichtungen müssen sich an jedem Tag, an dem sie zum Dienst eingeteilt sind,einer Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus unterziehen und das Ergebnis der Leitung der Einrichtung auf deren Verlangen vorlegen:

  • Krankenhäuser (Ausnahme: Auf der Grundlage eines vom zuständigen Gesundheitsamt zu genehmigenden individuellen Testkonzepts können Krankenhäuser vorsehen, dass ihre Beschäftigten sich nur mindestens zweimal pro Woche testen lassen müssen),
  • ambulante Pflegedienste,
  • voll- und teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschenoder vergleichbare Einrichtungen, mit Ausnahme der nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche,
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern,
  • Maßregelvollzugseinrichtungen sowie andere Abteilungen und Einrichtungen, wenn und soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen, insbesondere psychiatrische Krankenhäuser, Heime der Jugendhilfe und für Senioren.

Allgemeine Informationen zum Testen (insbesondere Testarten, Testen für eine Reha oder Reise) lesen Sie bitte in der entsprechenden Kategorie: Corona-Tests.

Die Testpflicht in Schulen und Kitas sowie in Horteinrichtungen und Kindertagespflegestellen, die anstelle der Schule oder Kita Kinder im Grundschulalter beziehungsweise Vorschulalter betreuen, ist mit dem 30. April 2022 entfallen. Laut zuständigem Bildungsministerium soll jedoch im August 2022 folgende Ausnahme: gelten: "In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien soll für nicht-immunisierte Schülerinnenund Schüler und in der Schule Tätige (kein Genesenen- oder Impfnachweis) eine dreimalige Testpflicht gelten. Dafür wird rechtzeitigim August 2022 – unter den Voraussetzungen des § 28a Absatz 7 des Infektionsschutzgesetzes – eine Regelung in die SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Basismaßnahmenverordnung aufgenommen. Geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler sowie in der Schule Tätige können sich freiwillig selbst testen. Die für die Schutzwoche erforderlichen Tests werden vor Beginn der Sommerferien durch die Schulen ausgegeben. Testkonzept Schutzwoche (21. Juni 2022)"

Für den Besuch von Pflegeeinrichtungen schreibt das Land Brandenburg: Es wird dringend empfohlen, allen Besucherinnen und Besuchern ab einem Alter von sieben Jahren die Durchführung eines PoC-Antigen-Schnelltests unmittelbar vor dem Besuch anzubieten, um die Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Das umfasst auch geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher, da auch diese bei einer Infektion – wenn auch in geringerem Maße – das Virus übertragen können. Das umfasst auch geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher, da auch diese bei einer Infektion – wenn auch in geringerem Maße – das Virus übertragen können.

Wird die Testung verweigert, darf der Zutritt zur Einrichtung zum Zwecke des Besuches einer Bewohnerin oder eines Bewohners allerdings nicht untersagt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel, Schülerbeförderung, Verkehrsflughäfen

Im öffentlichen Personennah- und fernverkehr gibt es Regelungen zur Maskentragepflicht, die nachfolgend im Detail nachgelesen werden können. Eine Pflicht zur Vorlage eines Nachweises über geimpft, genesen beziehungsweise negativ getestet gibt es nicht.

Stand: 20. Oktober 2022

Laut Land Brandenburg gilt:

Maskenpflicht in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs: Alle Fahrgäste müssen eine FFP2-Maske tragen (Ausnahmen unter anderem für Kinder unter sechs Jahren sowie Gehörlose und schwerhörige Menschen). Bei der Schülerbeförderung und für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ist eine OP-Maske ausreichend. Das Kontroll- und Servicepersonal im Öffentlichen Personennahverkehr muss mindestens eine OP-Maske tragen, soweit tätigkeitsbedingt physische Kontakte zu anderen Personen bestehen.

Ergänzung: Während der Ferien und an Wochenenden sowie Feiertagen erfolgt keine Schülerbeförderung, so dass hier gilt: Tragen einer FFP2-Maske (Ausnahmen unter anderem für Kinder unter sechs Jahren sowie Gehörlose und schwerhörige Menschen beziehungsweise bei ärztlicher Bescheinigung).

Eine FFP2-Maske muss den Anforderungen an eine CE-gekennzeichnete FFP2-Maske der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 oder vergleichbaren Schutzstandards entsprechen, wobei die Maske nicht über ein Ausatemventil verfügen darf.

Eine OP-Maske muss den Anforderungen an eine CE-gekennzeichnete medizinische Gesichtsmaske mit der Norm DIN EN 14683:2019-10 entsprechen.

Sofern Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aufgrund der Passform keine FFP2-Maske oder OP-Maske tragen können, ist ersatzweise eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss also Mund und Nase bedecken und nach den Seiten hin rundherum anliegen.

Stand: 20. Oktober 2022

Bundesweit gilt im öffentlichen Personen-Fernverkehr eine FFP2-Maskentragepflicht. Diese gilt nicht für:

  • das Kontroll- und Servicepersonal und das Fahr- und Steuerpersonal in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenfernverkehrs, soweit tätigkeitsbedingt physische Kontakte zu anderen Personen bestehen,
  • Fahrgäste, die das sechste, aber noch nicht das 14. Lebensjahr vollendet haben. Diese können auch eine medizinische Maske (OP-Maske) tragen.

Keinerlei Maske müssen tragen:

  • Kinder unter sechs Jahren,•gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen,
  • Personen, die ärztlich bescheinigt auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske oder medizinische Gesichtsmaske tragen können,
  • Personen im Luftverkehr

Corona-Warn-App, CovPassApp oder Luca-App

In den nachfolgenden Beiträgen können sie sich zu der jeweiligen App informieren.

Stand: 3. März 2022

Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie beispielsweise auf der vom Robert Koch-Institut betriebenen Internetseite www.coronawarn.app/de, unter anderem in den dortigen FAQ's.

Mit der Version 2.18. unterscheidet die App inzwischen anhand der hinterlegten Zertifikate auch den Zugangsstatus 2G, 2G+, 3G und 3G+. Ferner bildet das Update europäische und nationale Regeln zur Gültigkeit von Zertifikaten ab und ändert die Darstellung des Genesenenstatus. Lesen Sie hierzu weiter die Informationen der Bundesregierung vom 23. Februar 2022.

Wird der Status gegebenenfalls nicht korrekt angezeigt, gehen sie beispielsweise nochmals in eine Apotheke und lassen dort ihre Zertifikate überprüfen eventuell auch neue Zertifikate ausstellen.

Lesen Sie hierzu bitte ausführlich im Beitrag Warum wird mein Status nicht richtig in der Corona-Warn-App (CWA) angezeigt?

Über die Corona-Warn-App können auch noch vorhanden QR-Codes von Luca eingescannt werden. Lesen Sie hierzu bitte die Informationen des Robert-Koch-Instituts zur corona-Warn-App.

Stand: 3. März 2022

Informationen zur CoVPass-App finden Sie beispielsweise auf der vom Robert Koch-Institut betriebenen Internetseite www.digitaler-impfnachweis-app.de, unter anderem in den dortigen FAQ's.

Wird das Zertifikat nicht korrekt angezeigt, gehen sie beispielsweise nochmals in eine Apotheke und lassen dort ihre Zertifikate überprüfen eventuell auch neue Zertifikate ausstellen.

Lesen Sie hierzu bitte ausführlich im Beitrag Warum wird mein Status nicht richtig in der CovPass-App angezeigt?

Stand: 3. März 2022

Brandenburg hat angekündigt, aus der "Luca-App" auszusteigen. Zum einen, weil mit der Corona-Warn-App eine staatlich finanzierte App vorhanden ist, die Funktionalitäten analog zur Luca-App bietet. Zum anderen, weil nun auch das Brandenburger Gesundheitsministerium empfiehlt, den Vertrag nicht weiter zu verlängern. Die Gründe dafür seien Datenschutzprobleme und die Tatsache, dass nur eines der 18 Gesundheitsämter laut einer Umfrage vom vergangenen Jahr die App regelmäßig nutze, sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) auf Nachfrage.

Die Luca-App ist deshalb für Brandenburg im Rahmen der Pandemiebekämpfung nicht mehr relevant.

Wenn erforderlich können über die Corona-Warn-App auch noch vorhandene QR-Codes von Luca eingescannt werden. Lesen Sie hierzu bitte die Informationen des Robert-Koch-Instituts zur Corona-Warn-App.

Reiserückkehrer

Umfangreiche Informationen zur digitalen Einreiseanmeldung, Nachweispflicht und Einreisequarantäne finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Schule, Kita, Hort

Das zuständige Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) hält auf seiner Internetseite unter Corona Aktuell eine Vielzahl von Informationen bereit zu:

  • Schule und Unterricht,
    • "Am 22. August 2022 starten rund 303000 Schülerinnen und Schüler mit dem ersten Unterrichtstag in das neue Schuljahr 2022 bis 2023. Es soll mit so viel Normalität wie möglich starten: bei vollem Präsenzunterricht ohne Maskenpflicht. Test sind für die erste Schulwoche vorgesehen."
  • Kita und Hort,
  • Aufholen nach Corona (Aktionsprogramm im Bereich Schule zum Abbau pandemiebedingter Lernrückstände abgebaut und Stärkung sozialer Kompetenzentwicklung)

Bitte lesen Sie bei Bedarf die dortigen Informationen.

Verdienstausfallentschädigung bei angeordneter Quarantäne, Schließung von Kitas oder Schulen

Bei behördlich angeordneter Quarantäne oder einem angeordnetem Tätigkeitsverbot kann bei hierdurch verursachtem Verdienstausfall ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz bestehen. Gleiches gilt bei Schließung der Betreuungseinrichtung oder Schule Ihres Kindes. Erfasst sind hierbei auch Fälle, in denen einzelne Klassenstufen, Klassen oder Gruppen der Betreuungseinrichtungen geschlossen sind, beziehungsweise die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird.

Zuständig ist des Landesamtes für Soziales und Versorgung Brandenburg. Anträge auf Entschädigungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) werden ab dem 1. Mai 2021 in Brandenburg grundsätzlich nur noch digital über das Portal www.ifsg-online.de angenommen.

Weiterführende Informationen, unter anderem zu den jeweiligen Voraussetzungen lesen Sie bitte beim Landesamt für Soziales und Versorgung Brandenburg.

Stand: 2. Mai 2022

Mit zusätzlichen Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld hilft die Bundesregierung Eltern und Alleinerziehenden, deren Kinder pandemiebedingt nicht oder nur eingeschränkt betreut werden oder zur Schule gehen können. Bitte lesen Sie hierzu die Informationen des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

In Quarantäne abgesonderte Kinder erhalten vom Gesundheitsamt einen Absonderungsbescheid und eine Bestätigung über das Vorliegen einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, sofern eine Infektion bestand. Betreuende Angehörige erhalten dies nicht. Das Kinderkrankengeld ist von gesetzlich Versicherten bei der Krankenkasse zu beantragen.

Stand: 2. Mai 2022

Ungeachtet einer angeordneten häuslichen Isolierung beziehungsweise Quarantäne kontaktieren Sie beim Vorliegen oder Auftreten von Krankheitssymptomen unverzüglich (telefonisch) ihre Hausarztpraxis zwecks Abklärung einer möglichen Arbeitsunfähigkeit und Krankschreibung. Bei einer Krankschreibung infolge Arbeitsunfähigkeit besteht ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Eine vom Gesundheitsamt angeordnete häusliche Isolierung beziehungsweise Quarantäne stellt keine solche Krankschreibung dar und ersetzt diese auch nicht.