07.10.2015

Großeinsatz der Ehrenamtlichen

Am Samstag waren die Katastrophenschützer wieder im Einsatz. In Erkner traf sich der Führungsstab zur Ausbildung. Diesmal ging es um die besonderen Gefahrenlagen, die aus dem industriell-chemischen Sektor erwachsen können. Die Verantwortlichen konnten sich vor Ort überzeugen, wie Sicherheitsstandards eingehalten und umgesetzt werden und sie überprüften den konkreten Notfallplan. Solch ein Plan wird für viele Szenarien, die im Landkreis passieren können, erarbeitet und stetig überprüft und fortgeschrieben.

Parallel dazu gab es den ersten Ausbildungstag im Bereich der Sanitäter in einer der Odersun-Hallen am Rande von Fürstenwalde. Es wurde erstmals der komplette Aufbau des neuen Behandlungsplatzes BHP 25 geübt. „Das Ziel ist: Jeder soll es einmal gemacht haben“, sagt Frank Schneider aus Schöneiche, Ausbildungsleiter an diesem Tag. Insgesamt wurden sechs Zelte aufgebaut, in denen Patienten behandelt werden können. Sie sind mit den wichtigsten Dingen und viel Technik ausgestattet, die für eine Erstversorgung von größeren Mengen an Verletzten notwendig sind.

Fast 80 Personen vom DRK der Landkreise LOS und MOL sowie aus Frankfurt (Oder) – die sogenannte Schnelleinsatzeinheit San Oder-Spree (SEE San) - ebenso die Johanniter-Unfallhilfe und die Freiwillige Feuerwehr Fürstenwalde und die OrgLeiter Rettungsdienst der Rettungsdienst GmbH nahmen an diesem Ausbildungstag in Fürstenwalde teil.

„Den BHP 25 haben wir nunmehr planmäßig nach Fürstenwalde umgesetzt und die SEE San probte den Aufbau, sollte die Ladung der Fahrzeuge und die Funktionsweise dieses Behandlungsplatzes kennenlernen“, sagt Stabstellenleiter Chris Halecker.

„Ich bin zufrieden mit den Ausbildungsinhalten und wie sie umgesetzt wurden“, sagt er am Nachmittag. „Die Mitstreiter konnten sich kennenlernen und auch erstmals den zukünftigen Standort des Feuerwehrtechnischen Zentrums in Fürstenwalde“.

Zukünftig soll es ein- bis zwei Mal im Jahr solch einen Ausbildungstag geben.

 

Text und Fotos: Birgit Arendt