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Untere Naturschutzbehörde bittet darum, Gartenabfälle richtig zu entsorgen

Eine Schubkarre voll mit Gartenabfällen auf einer Wiese. © SashaFoxWalters

Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Oder-Spree weist darauf hin, dass Gartenabfälle fachgerecht entsorgt werden müssen und nicht in die Natur gehören. Ines Friedel, Fachbereich Artenschutz, betont: „Ablagerungen von Gartenabfällen gefährden heimische Pflanzen und Tiere und bringen das empfindliche Gleichgewicht unserer natürlichen Ökosysteme durcheinander.“

Blätter, Gras und Zweige gehören nicht einfach in den Wald oder an den Wegesrand. Darum ist die richtige Entsorgung wichtig:

  • Natürliche Ökosysteme schützen: Gartenabfälle bringen oft fremde Pflanzen und Samen in die Natur ein. Diese können sich ausbreiten und heimische Arten verdrängen. Zusätzlich stören die Nährstoffe aus Gartenabfällen das Bodengleichgewicht und behindern Pflanzen, die Licht und Raum brauchen.
  • Schutz vor Schädlingen und Krankheiten: Gartenabfälle können Krankheiten oder Schädlinge in die Natur einschleppen und damit Pflanzen gefährden, die natürlicherweise dort wachsen.
  • Abfallfrei für die Natur: Die Natur soll ein Raum bleiben, in dem Tiere und Pflanzen sich ungestört entwickeln können. Wilde Ablagerungen von Gartenabfällen beeinträchtigen den Lebensraum und stören das natürliche Gleichgewicht.

So machen Sie es besser:

  • Bringen Sie Gartenabfälle zur Grünschnitt-Annahmestelle (KWU-Entsorgungshöfe in Beeskow, Eisenhüttenstadt, Erkner oder Alt Golm) oder nutzen Sie den Biomüll – dort können sie umweltgerecht verarbeitet werden.

  • Noch besser: Kompostieren Sie im eigenen Garten. Das liefert wertvolle Nährstoffe für Ihre Pflanzen und verbessert die Bodenqualität.

Datum: 13. November 2024