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30.06.2015

Wendisch Rietz glänzt mit erneuerter Ortsdurchfahrt

Kurz vor Beginn der Feriensaison wurde am Dienstag die grundlegend erneuerte Ortsdurchfahrt Wendisch Rietz offiziell für den Verkehr freigegeben. Mit der kompletten Erneuerung eines etwas mehr als 1.000 Meter langen Abschnittes der Kreisstraße 6744 im Ort wurde das Erscheinungsbild der Gemeinde am Scharmützelsee deutlich aufgewertet. Entstanden sind nicht nur eine sechs Meter breite, asphaltierte Fahrbahn, sondern auch kombinierte Rad- und Gehwege entlang der Straße sowie zwei Querungsinseln für Fußgänger. Sie begrenzen den Zentrumsbereich des Ortes von Norden und Süden und machen ihn für Kraftfahrer deutlicher sichtbar.

„Wir haben mit dieser Maßnahme die zuvor triste Straßenwirkung durchbrochen und viel für die Verbesserung der Verkehrssicherheit im Ortszentrum erreicht. Die modernisierte Ortsdurchfahrt ist ein wichtiger Baustein für die weitere touristische und wirtschaftliche Entwicklung von Wendisch Rietz“, betont Hanna Gläsmer, Dezernentin für Kreisentwicklung, Umwelt und Bauwesen. Rund 1,9 Millionen Euro wurden aufgewendet für das Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Oder-Spree und der Gemeinde Wendisch Rietz, vertreten durch das Amt Scharmützelsee. Davon hat das Land Brandenburg 1,5 Millionen Euro aus Fördermitteln zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden bereitgestellt.

„Ich möchte mich im Namen unserer Einwohner bei allen bedanken, die die Realisierung dieser Maßnahme möglich gemacht haben. Das gilt insbesondere für die Bürger unserer Gemeinde, die sich unermüdlich hierfür eingesetzt haben sowie für die beteiligten Behörden und deren Mitarbeiter. Sie alle haben dazu beigetragen, dass sich unser Ortsbild den Einwohnern und Gästen völlig neu, modern und nicht zu vergessen behindertenfreundlich darstellen kann und sich damit repräsentativ in die regionale Entwicklung einfügt“, sagt Siegward Wiesner, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Wendisch Rietz. Der staatlich anerkannte Erholungsort arbeitet daran, die Anerkennung als Kneipp-Kurort zu erlangen.

Geplant wurde die Baumaßnahme durch die Ingeniergesellschaft für Wasser- und Abfallwirtschaft, Umwelttechnik und Infrastruktur Frankfurt (Oder) mbH. Die Bauausführung der Verkehrs- und Regenentwässerungsanlagen lag in den Händen der Matthäi Bauunternehmen GmbH Co.KG Großräschen. Verlegt wurden unter anderem fast 900 Meter Regenwasserkanal, rund 2.500 Meter Naturbordsteine, 1.500 Meter Betonbordsteine und 2.200 Meter Pflasterstreifen. Auf etwa 7.200 Quadratmetern haben die Bauleute Asphaltbelag hergestellt und 5.900 Quadratmeter wurden gepflastert.

Die Straßenbaumaßnahme hatte lediglich 200 Quadratmeter Neuversiegelung von Grund und Boden zur Folge. Als Ausgleich für Bäume, die zur Herstellung der Baufreiheit gefällt werden mussten, ist vorgesehen, im Herbst dieses Jahres insgesamt 27 Linden in der Neptunstraße, im Schwarzhorner Weg und der Dahmsdorfer Straße zu pflanzen.

Medieninformation Landkreis Oder-Spree