Zusatzinformationen

Wohngeld Änderung

Sie können im laufenden Wohngeldbezug einen neuen Antrag auf höheres Wohngeld als Zuschuss zu Ihren Wohnkosten stellen, wenn

  • sich Ihr Gesamteinkommen verringert hat,
  • sich die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder erhöht hat oder
  • sich Ihre Miete oder Belastung bei Wohneigentum erhöht hat.

Diese Veränderungen können, aber müssen nicht zwangsläufig, zu einer Erhöhung des Wohngeldes führen.

Den Antrag auf ein erhöhtes Wohngeld müssen Sie bei Ihrer örtlich zuständigen Wohngeldbehörde stellen. Dabei werden die Voraussetzungen für diesen Anspruch geprüft.

Erforderliche Unterlagen »

Ihrem Antrag auf Erhöhung des Wohngeldes müssen Sie Nachweise zu den eine Erhöhung des Wohngeldes rechtfertigenden Veränderungen beifügen, z.B.

  • Einkommensnachweise (Gehaltsbescheinigung, Rentenbescheid etc.),
  • Mietvertrag oder Unterlagen über die Kosten des von Ihnen genutzten Wohneigentums, wenn Sie dessen Eigentümer_in sind.

Fristen »

Die Erhöhung des Wohngeldes erfolgt grundsätzlich ab dem 1. des Monats, in dem der Erhöhungsantrag gestellt worden ist. Eine rückwirkende Erhöhung des Wohngeldes ist im Regelfall nicht möglich.

Hinweise (Besonderheiten) »

Haben sich Ihre finanzielle Situation oder Ihre Lebensumstände verbessert bzw. verändert, kann es auch zu einer Verringerung des Wohngeldes kommen. Sie sind deshalb verpflichtet, alle Änderungen, die zu einer Verringerung des Wohngeldes führen können, der Wohngeldbehörde unverzüglich mitzuteilen.