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Fortschritt am SpreeCampus: Richtfest für die neue Grundschule gefeiert

SpreeCampus Fürstenwalde © Janina Lindner

Am 12. November 2025 feierte der Landkreis Oder-Spree gemeinsam mit der Stadt Fürstenwalde das Richtfest für die neue Spree-Campus-Grundschule. Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Gästen begleitet, darunter Bürgermeister Matthias Rudolph, Landrat Frank Steffen, Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Verwaltung, der PlusPunkt GmbH, der am Bau beteiligten Gewerke sowie viele Bürgerinnen und Bürger. Das Richtfest markiert einen bedeutenden Meilenstein im Ausbau des modernen Schulzentrums am SpreeCampus.

Die neue Grundschule entsteht in einer zeitgemäßen Holz-Beton-Hybridbauweise und wird nach dem Nachhaltigkeitsstandard BNB-Silber zertifiziert. Gemeinsam mit der bereits bestehenden Spree-Oberschule bildet sie künftig ein zukunftsfähiges, pädagogisch und baulich eng verzahntes Schulzentrum. Perspektivisch ist darüber hinaus ein dritter Schulkomplex mit der Regine-Hildebrandt-Schule vorgesehen, um den Bildungsstandort Fürstenwalde weiter zu stärken.

Die Grundschule wird Platz für rund 280 bis 340 Schülerinnen und Schüler bieten, verteilt auf insgesamt zwölf Klassen. Eine Aula mit 194 Sitzplätzen schafft Raum für schulische Veranstaltungen, Aufführungen und Versammlungen. Insgesamt entstehen etwa 8.500 Quadratmeter Schul- und Horthof, die den Kindern vielfältige Bewegungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten sollen.

Die Gesamtkosten für den Neubau der Grundschule und der dazugehörigen Zweifeldsporthalle belaufen sich auf rund 39 Millionen Euro. Das Projekt wird zusätzlich durch Fördermittel in Höhe von 1,84 Millionen Euro unterstützt. Für die Energieversorgung werden 42 Erdwärmebohrungen genutzt, die einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Ein besonderes Highlight des Projekts ist das „Kunst am Bau“-Vorhaben, das gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern entwickelt wird und sich thematisch mit der Idee der Zeit auseinandersetzt.

Im Vorfeld des Neubaus waren umfangreiche Altlasten- und Artenschutzmaßnahmen erforderlich. Darüber hinaus mussten 8.000 Quadratmeter Altbestand abgetragen werden. Dabei konnten rund 15.000 Tonnen Beton recycelt und wiederverwendet werden – ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Bauweise.

Bis zur Fertigstellung des neuen Schulgebäudes und der Außenanlagen, die für das Jahr 2027 vorgesehen ist, werden die ersten Klassen vorübergehend in einem eigens abgetrennten Bereich der Spree-Oberschule untergebracht. Dort steht ihnen ein separater Eingang, ein eigener Schulhof sowie angepasste Pausenzeiten zur Verfügung. Auf diese Weise wird ein geschützter und kindgerechter Start in das Schulleben am SpreeCampus gewährleistet.

Der Landkreis Oder-Spree freut sich über den guten Baufortschritt und bedankt sich bei allen Beteiligten, die dieses wichtige Bildungsprojekt unterstützen und voranbringen. Die Entwicklung des SpreeCampus ist ein zentraler Baustein zur Sicherung moderner Lernbedingungen und einer nachhaltigen Schulstruktur in der Region.

Datum: 14. November 2025