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Landkreis Oder-Spree und Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eröffnen in Erkner mit dem Modellprojekt »Die WErkner« neue Chancen für persönliche und berufliche Entwicklung

Von links: Johannes Mai ist als Verbundleiter bei der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal für die Vernetzung und Koordination der Angebote zuständig. Neben ihm stehen Nico Ludwig, Leiter des Sozialamtes im Landkreis Oder-Spree und Katja Kaiser, Dezernentin fü © Katharina Birke Von links: Johannes Mai ist als Verbundleiter bei der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal für die Vernetzung und Koordination der Angebote zuständig. Neben ihm stehen Nico Ludwig, Leiter des Sozialamtes im Landkreis Oder-Spree und Katja Kaiser, Dezernentin für Jugend, Soziales und Kultur

Menschen mit Beeinträchtigungen neue Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben zu eröffnen – das ist das Ziel des Modellprojekts „Die WErkner“, das die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal in Erkner umsetzt. Vor Ort informierten sich die zuständige Dezernentin des Landkreises Oder-Spree, Katja Kaiser, sowie der Amtsleiter des Sozialamtes, Nico Ludwig, über das Angebot und die bisherigen Erfahrungen. Als Ansprechpersonen standen ihnen Katharina Birke, Einrichtungsleiterin, und Johannes Mai, Verbundleiter, zur Verfügung.

Das Projekt richtet sich an Menschen im erwerbsfähigen Alter, die aufgrund der Art oder Schwere ihrer Beeinträchtigung bisher nicht oder nicht mehr vollständig in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert sind. In einem geschützten Rahmen bietet es ihnen die Möglichkeit zur sinnvollen Beschäftigung und persönlichen Weiterentwicklung. Ziel ist es, individuelle Fähigkeiten zu fördern und neue Perspektiven zu eröffnen.

Das Angebot umfasst verschiedene Tätigkeitsfelder – darunter Küche, Service und Holzverarbeitung. Die Arbeitsbedingungen sind flexibel gestaltet und orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden: Eine Beschäftigung ist bereits ab zwei Tagen pro Woche mit weniger als drei Stunden täglich möglich. Die Aufgaben sind so konzipiert, dass sie sowohl die persönlichen Voraussetzungen als auch das Arbeitsumfeld positiv berücksichtigen.

„Wir sehen hier ein niedrigschwelliges Modell, das nicht nur Beschäftigung bietet, sondern auch Zuversicht und Motivation stärkt“, betont Dezernentin Katja Kaiser bei ihrem Besuch. Amtsleiter Nico Ludwig ergänzt: „Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie Teilhabe im Sinne des Sozialgesetzbuches konkret und wirkungsvoll vor Ort gestaltet werden kann.“

Neben einer sozialpädagogischen Begleitung wird auf individuelle Bedürfnisse umfassend Rücksicht genommen – etwa bei Leistungsschwankungen oder krankheitsbedingten Ausfällen. Auf Wunsch werden die Teilnehmenden zudem beim Übergang in ein Praktikum, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen oder in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt. Eine zusätzliche Motivationsprämie würdigt das persönliche Engagement und die geleistete Arbeit.

Datum: 1. August 2025